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Ein ganzes halbes Jahr

EAN: 9783499267031
von: Jojo Moyes
Kategorie: Gegenwartsliteratur
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Lou & Will.

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird - und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Edition 10
Herausgeber rororo
Medium Broschiert
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 2013-03-21
Sprache Deutsch
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Kundenbewertungen
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Cindy schreibt:  Verifizierter Kauf
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13.12.2016
Sabrina schreibt:  Verifizierter Kauf
Ein sehr gutes Buch, indem mit Witz, Charme und viel Herz über ein ernstes Thema geschrieben wurde. Sehr zu empfehlen!!!!
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02.12.2016
Elke schreibt:
Jojo Moyes‘ Roman enthält so viel mehr als eine Liebesgeschichte. Hier treffen zwei Menschen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Moyes thematisiert zum einen die alltäglichen Probleme von Behinderten, die man sich als Nichtbehinderter gar nicht bewusst macht, die man als Außenstehender vielleicht auch gar nicht erkennen kann. Zum anderen geht es um Sterbehilfe. Äußerst geschickt gelingt es der Autorin, diese sensiblen Themen in einen unterhaltsamen Roman einzubauen, ohne dass sie irgendwie aufgesetzt oder fehl am Platz wirken. Und ja, der Roman ist unterhaltsam. Es gibt witzige Dialoge und Szenen, wo man einfach grinsen muss. Und der Roman ist traurig. Ich glaube, ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem ich mehr geweint habe. Er ist emotional, und die Emotionen stehen nicht nur auf dem Papier, sie führen direkt in das Herz des Lesers, einfach wunderbar!
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26.11.2013
Yvonne schreibt:
Inhalt:
Lou und Will, zwei Menschen die nicht viel gemeinsam haben. Die 27-jährige Lou ist quirlig und doch ein wenig in ihrem Leben festgefahren. Es hat einen festen Rahmen und Abwechslungen kommen eher selten vor. Als sie ihren Job verliert, sich auf etwas Neues einlassen muss, da kommt es zu einer Wendung, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.
Will war einst ein erfolgreicher Geschäftsmann, bis er durch einen Unfall vom Hals abwärts gelähmt ist. Der ehemals glückliche und lebensfrohe junge Mann fällt in einen dunkles Loch, sein Leben scheint keinerlei Sinn mehr zu machen, ein unerträglicher Zustand, doch dann tritt Lou in sein Leben und plötzlich ändern sich die Dinge.

Meine Meinung:
Nach dem Klappentext und auch nach einigen Rezensionen dachte ich mir, bei dem Buch würde es sich um eine Liebesgeschichte handeln, viel will ich von der Geschichte nicht vorwegnehmen, gesagt sei aber, dass es viel mehr um das Leben geht, mit seinen Schatten und Sonnenseiten, Hindernissen und Glücksmomenten. Zentral dreht es sich um Lou, die als Pflegerin bei Will anfängt, auch aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt. Wir gehen mit ihrer Skepsis an die Sache ran, fühlen uns aber immer schneller in die Situationen ein, bis es sich einfach nur zu einer einzigartigen Freundschaft verwandelt, die zwischen den Beiden herrscht.

Stark wird in dem Buch thematisiert, welchen Problemen sich Behinderte jeden Tag stellen müssen, es ist manchmal ein extremer Aufwand Situationen zu planen, was einen gar nicht so bewusst ist, was man alles zu bedenken hat. Für einen Außenstehenden ist es ein interessanter, manchmal erschreckender Einblick in eine Welt, die viel zu unbekannt ist. Weiteres und vielleicht noch stärker im Fokus der Geschichte ist das Thema Sterbehilfe. Dieses Thema spaltet, doch dem Buch gelingt es alle Seiten zu beleuchten, besonders gut ausgearbeitet ist die Tatsache, dass man sowohl die Gedanken des „Patienten“ erfährt, aber auch die der Angehörigen. Es ist so, beendet man das Buch, bleibt die Geschichte im Kopf, verlangt danach, dass man sich damit auseinandersetzt, sich selbst hinterfragt und Antworten sucht, wie man selbst in gewissen Momenten reagieren würde. Sterbehilfe, wer denkt schon darüber nach, wenn er sich nicht in dieser Situation befindet?

Überrascht war ich von dem Humor, der sich in jedem Kapitel vorfinden lässt. Lou, aber auch Will haben eine zynische Seite an sich, die einen den einen oder anderen Lacher entlocken, obwohl es eigentlich ein Thema ist, bei dem es nichts zum Lachen gibt, aber es ist oft Situationskomik, die alles ausmacht. Dieser Witz, neben traurigen Rahmen, es bringt einen in eine Gefühlsachterbahn, weil man nicht weiß, ob man manchmal lachen oder doch weinen sollte, großes Kino, wenn es ein Buch schafft, eine innerliche Zerrissenheit herzustellen.

Oft im Zusammenhang mit „Ein ganzes halbes Jahr“ wird der Film und das Buch „Ziemlich beste Freunde“ erwähnt, manche sprechen auch von einer Kopie von dessen, aber ehrlich, natürlich gibt es Parallelen, aber in den meisten Thrillern kommen Leichen vor, was letztlich noch lange nicht heißt, sie während gleich gestrickt – es sind zwei Paar Schuhe, gleich ist, dass es hier eine Person im Rollstuhl gibt, die eine Pflegekraft hat. Gefühle und Ausflüge sind aber komplett verschieden.

Fazit:
Dieses Buch lässt sich eigentlich nicht in Worte fassen, es ist ein Gefühlsabenteuer der Sonderklasse, was von allen etwas besitzt: Humor, Tragik, Liebe und Freundschaft. Wunderbar.
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26.11.2013
Claudia schreibt:
Der Roman „Ein ganzes halbes Jahr“ der britischen Autorin Jojo Moyes ist sicher schon jetzt einer der Bestseller des Jahres 2013 und nimmt auch aktuell den ersten Platz der Spiegel-Bestsellerliste im Bereich Belletristik ein. Das Buch ist damit auch Jojo Moyes bisher mit Abstand erfolgreichstes auf dem deutschen Markt. Die Covergestaltung orientiert sich an der englischsprachigen Originalausgabe „Me Before You“, es wurden allerdings andere Farben als dort gewählt und man entschied sich mit „Ein ganzes halbes Jahr“ auch für einen anderen Titel, den ich recht passend finde.

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Ort der Handlung ist eine fiktive Kleinstadt in Großbritannien, wo die Protagonistin Louisa, genannt Lou, lebt. Sie ist schon Mitte 20, wohnt aber noch bei ihren Eltern und muss mit für den Lebensunterhalt ihrer Familie sorgen, da sie neben ihrem Vater das einzige Familienmitglied ist, das arbeiten gehen kann. Als sie ihren Job in einem Café verliert, ist sie daher dringend auf eine neue Arbeit angewiesen. Es gibt für sie als ungelernte Kraft aber kaum Möglichkeiten und so landet sie schließlich als Pflegehelferin bei Will, der seit einem Unfall vor zwei Jahren querschnittsgelähmt ist. Zunächst sträubt sie sich dagegen, in diesem Bereich zu arbeiten, hat aber dann keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Anfangs können Will und Lou wenig miteinander anfangen, aber mit der Zeit kommen sie immer besser klar und Lou mit ihrem Einfühlungsvermögen, ihren ausgefallenen Ideen und ihrer Vorliebe für schrille Klamotten, gelingt es, zu Will vorzudringen. Dennoch schmiedet Will parallel dazu Pläne, seinem Leben mit Hilfe der schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas ein Ende zu setzen, da seine Situation für ihn als vor dem Unfall erfolgreichen Geschäftsmann, Frauenheld und Sportler absolut unbefriedigend ist.

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Es handelt sich hier um einen Roman, der mich sehr fesselte und mir neue Perspektiven zu einem zu Recht sehr umstrittenen Thema, der Sterbehilfe, eröffnete. Bisher hatte ich Diskussionen darüber eher als neutrale Beobachterin verfolgt, auch wenn ich einzelne Schicksale schon ergreifend fand. Durch den Charakter von Will und die Aussagen, die im Buch von anderen ihm nahe stehenden Menschen getroffen werden, fühlte ich mich aber wesentlich betroffener und kann manche Entscheidungen so nun etwas besser nachvollziehen. Lou als Protagonistin ist sehr sympathisch und es hat mich beeindruckt, wie sie in die für sie ungewohnte Tätigkeit hineinfindet und meist intuitiv richtig handelt. Sie macht im Verlauf des Buches eine tolle Entwicklung durch. Aber auch die anderen Charaktere sind überzeugend und vielschichtig gezeichnet und das Buch enthält neben berührenden Stellen zugleich auch humorvolle Passagen. Der Schreibstil ist anschaulich und gut lesbar, gelegentlich auftretende Perspektivwechsel werden zuvor gekennzeichnet, sodass auch dies nicht für Verwirrung sorgt, aber auf jeden Fall zum besseren Verständnis für manche Handlung beiträgt. Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die den Leser auf keinen Fall kalt lässt, die Emotionen auslöst und zum Nachdenken über die eigene Position anregt. Daher eine klare Leseempfehlung von mir!
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26.11.2013
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