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Unendlich wir

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Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er die junge Frau auf der Brücke in New York. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen ... "Eine Geschichte über das Über-sich-Hinauswachsen mit Herzklopfen, Witz und viel Tragik ... Echt schön!" WDR 1Live

Medium Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 2015-04-02
Sprache Deutsch
Edition 1
Herausgeber Egmont INK
EAN / ISBN-13 9783863960803
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Kundenbewertungen
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Lena schreibt:
"Unendlich wir" handelt von Bonnie und Clyde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bonnie Rae Shelby ist eine gefeierte Popsängerin, die dennoch jeglichen Lebenswillen verloren hat. Finn Clyde hat fünf Jahre im Gefängnis eingesessen, obwohl für seinen Lebensweg als leidenschaftlicher Mathematiker ein anderer Weg vorgesehen war. Nun will Finn in Las Vegas einen Neuanfang wagen. Doch auf der Brücke sieht er eine junge Frau, die sich das Leben nehmen möchte. Finn nimmt sich ihrer an und zusammen erleben sie das Abenteuer ihres Lebens, nichtsahnend, dass sie ihren historischen Vorbildern Bonnie und Clyde bei ihrer Reise durchs Land gefährlich nahe kommen...

Abgesehen von dem Inhalt, war ich selten so begeistert von einem Buch, das wirklich bis in kleinste Detail geplant wirkte. Das fängt bei dem Cover an, das geht weiter bei der umgekippten 8, die für Unendlichkeit steht und auf dem Cover, aber auch innerhalb des Buches als Abschnittsanzeige fungiert. Das alles wirkt so liebevoll, dass man sich auch ohne das englische Original sichern sein kann, dass hier alles bedacht wurde und das gibt dem Leseerlebnis noch das Tüpfelchen auf dem i: ein ganz fettes Kompliment an Egmont Ink, denn bei der Herstellung von "Unendlich wir" wurde großartige Arbeit geleistet.

Nun aber zum Inhalt: Amy Harmon hat es schon wieder geschafft; ich bin hin und weg. Natürlich fällt auf, dass Bonnie und Clyde in ihren Wesenzügen ihren Vorgängern Ambrose und Fern nicht unähnlich sind und dennoch haben wir als Leser eine ganz andere Geschichte, die aber auf demselben unfassbar hohen literarischen Niveau ein Blick auf das Zwischenmenschliche wirft. Bonnie ist schon manchmal nervig, aber das wurde mir nie unangenehm. Sie ist gleichzeitig so verletzlich, mitfühlend und herzlich, dass man sie als Gesamtpaket nur lieb haben kann. Infinity Finn Clyde ist natürlich noch mal eine andere Sache, da er in meinen Augen Ambrose nochmal toppen kann. Er hat zwar den Lebenslauf eines Badboys, aber das ist ganz sicher nicht. Wie seine Persönlichkeit mit der Mathematik verbunden wird, ist einfach nur genial. Seine Weltansicht, die er immer wieder mit mathematischen Phänomenen in Verbindung bringt, um sich so die Welt zu erklären. Finn ist einfach eine Figur, die einem Leser nur mitten ins Herz gehen kann, weil er die Hoffnung, dass auch Männer zu ihrer weichen Seite stehen können, am brennen hält.

Die Liebesgeschichte ist natürlich in rasantem Tempo erzählt, weil diese auch nur etwas über eine Woche zur Entfaltung hat und dennoch kommt es einem nicht übereilt vor. Dafür sind die Gefühle, die beschrieben werden, zu echt und zu intensiv. Man weiß, dass man nun Zeuge einer epischen Liebesgeschichte wird und diese Epik ist von Amy Harmon mit einer unglaublichen Wortgewalt eingefangen worden.

Fazit: "Unendlich wir" kann genauso überzeugen wie das deutsche Debüt von Amy Harmon "Vor uns das Leben". Es ist von den Figuren, dem Plot und vor allem der Sprache her eine wahre Offenbarung für die Leseseele. Man kann keine Schwächen erkennen, weil man merkt, dass alles bis ins kleinste Detail durchdacht ist und man kann ohne Zögern sagen, dass hier alles so erzählt ist, wie es sein muss und dieses Erlebnis kann ich nur jedem Leser ans Herz legen. Greift zu bei "Unendlich wir".
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29.02.2016
Cordula schreibt:
Bonnie Rae Shelby ist einundzwanzig und eine erfolgreiche Countrysängerin. Doch als sie erfährt, dass ihre Gran sie des Erfolges wegen belogen und sie um die letzten Tage mit ihrer todkranken Zwillingsschwester gebracht hat, will sie nicht mehr. Am Ende ihrer Tournee will sie sich das Leben nehmen und von einer Brücke springen. Doch ein junger Mann hindert sie daran, in den Tod zu springen. Sein Name ist Clyde. Er bietet ihr an, sie dorthin zu bringen, wohin sie will, egal wo das ist. Clyde hat seine sieben Sachen in seinem Auto und will von Boston nach Las Vegas. Bonnie bittet ihn, sie mitzunehmen. Und so machen sich Bonnie und Clyde auf nach Las Vegas. Doch Bonnies Gran hetzt die Medien auf, dass Bonnie angeblich entführt wurde, um Profit zu machen und den Plattenverkauf zu steigern. Die beiden müssen deshalb darauf achten, nicht entdeckt zu werden, damit ihre Reise nicht schon vor Las Vegas endet. Sie begegnen auf ihrer Fahrt vielen verschiedenen Menschen, die Hilfe benötigen, oder deren Hilfe die beiden brauchen. Und in diesem großen Abenteuer finden sie auch die große Liebe...

Ich fand die Geschichte total zauberhaft. Eine moderne Liebesgeschichte im Sinne des berühmten Gaunerpärchens, allerdings ohne Schießereien. Von Beginn an habe ich mit den beiden mitgelacht und mitgeweint. Die Gefühle und Gedanken von beiden wurden sehr schön beschrieben, wodurch beide sehr lebendig waren. Ich habe Bonnie und Clyde unglaublich gerne auf ihrer Reise begleitet und miterlebt, wie sie sich langsam aber sicher ineinander verlieben... Und was sie auf ihrer Reise sonst noch alles erleben und welche Menschen ihnen begegnen. Ein toller Roman, genau was ich erhofft hatte!
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12.11.2015
Melanie schreibt:
"Unendlich Wir" ist ein bezauberndes Roadmovie, welches mir einige schöne und doch recht intensive Lesezeit beschert hat. Wir treffen auf zwei sehr unterschiedliche Menschen, die durch nähere Betrachtung doch einiges gemeinsam haben. Bonnie eine erfolgreiche Popsängerin, die ihrem Leben ein Ende setzten möchte und Clyde, der ebenfalls einiges an Altlasten mit sich herumschleppt. Manchmal stockte mir regelrecht der Atem vor Wut, wenn ich über das Leid der Menschen nachdenken muss. Es wird immer wieder Menschen geben, die sich an uns und unseren Begabungen bereichen möchten und dabei wirklich skrupellos sind. Was als Rettungsaktion beginnt, endet in einer gelungenen Intrige, die von Gran (Bonnies Großmutter) inszeniert wurde. Gran hat scheinbar schon lange den Kampf gegen die Gier nach Macht und Geld verloren und erschien mir äußerst herzlos. The Show must gon on, auch wenn Bonnie kurz zuvor ihre Zwillingsschwester Minnie durch eine Krebserkrankung verloren hat. Es gibt immer eine Zeit zum feiern, aber es muss auch eine Zeit zum trauern geben. Diese fehlende Zeit lässt Bonnie dermaßen verzweifeln, sodass sie sich von einer Brücke stürzen möchte. Clyde, der zufällig vorbeifuhr entdeckt die junge Frau und rettet sie förmlich. Als er seinen Namen nennt und die Parallelen zu Bonnie und Clyde dem Gangsterpärchen offenbar werden, musste ich mir schon ein ein leichtes Grinsen verkneifen. So krass wie bei diesem Pärchen wird das Roadmovie quer durch die USA nicht, aber es kommt dem schon sehr nahe. "Unendlich Wir"ist ein Roman zum Wohlfühlen, der sich absolut nicht vorausschauend verhält, da es immer wieder Zwischenfälle gibt, die völlig unerwartet auf den Leser einwirken. Eine intensive Liebesgeschichte, die zu lesen gelohnt hat. Wer schon von "Vor uns das Leben" begeistert war, wird sich auch von dem neuen Roman der Autorin äußerst begeistert zeigen. Von der Thematik her ein ganz anderes Buch, aber dennoch äußerst wertvoll, da es aufzeigt, welch Mühlstein wir mitunter um unseren Hals tragen und dieser zu dem werden kann, was uns ausmacht. Die menschliche Psyche ist etwas, was sich durch Einwirkungen von außen massiv verändern lässt und manchmal ist es besser Dinge einfach abzustreifen, loszulassen oder eben auch Bindungen zu lösen.Ein Schwerpunkt lag auf der Musik und konnte mich sehr bewegen, denn auch für mich ist eine Welt ohne Musik viel zu still. Sie bewegt und berührt mich tief im Inneren. Mathematik geht mir nicht sehr nahe, da es etwas ist, was ich in meinem Leben nicht integrieren kann, dennoch ist das Unendliche greifbar geworden und daher konnte ich den Titel "Unendlich Wir" auch so stehen lassen, da er irgendwann eine tiefe Bedeutung bekommt.Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für eine Liebesgeschichte, die sich nach und nach entfaltet. Dinge bloßstellt, manchmal auch sehr humorvoll ist, aber auch echten Tiefgang aufweist. Im Gesamtpaket ein Roman, der mich höchst zufrieden zurück gelassen hat und mir all das geben konnte, was ich mir erhofft hatte. Ein toller Schreibstil tat sein übriges, um mich zu begeistern.
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29.08.2015
Lena schreibt:
Bonnie Rae Shelby, eine junge, berühmte Sängerin, will sich nach gerade beendeter Tour von einer Brücke stürzen.
Doch mit Infinity James Clyde, einem herausragenden logischen Denker und Exhäftling, hat sie nicht gerechnet. Dieser spricht die ihm fremde Frau nämlich kurzerhand an, verhindert ihren Suizidversuch und lässt sich dazu überreden, Bonnie auf seine Fahrt nach Westen mitzunehmen.
Damit beginnt eine turbulente Fahrt, während derer Bonnie und Clyde so einiges erleben, Bonnie ein paar interessante Einblicke in die Mathematik erhält und die beiden auch dem Verbrecherpärchen Bonnie und Clyde aus den 1930ern ein wenig auf die Spur kommen.

Amy Harmon legt hiermit nach "Vor uns das Leben" ein weiteres, mitreißend geschriebenes Buch vor, wobei ich sagen würde, dass mir dieses Buch noch ein ganzes Stückchen besser gefallen hat.
Die Charaktere schließt man schnell ins Herz, insbesondere Bonnie muss man einfach mögen und Clyde lässt den Leser Mathematik mal von einer etwas anderen Seite kennenlernen und schätzen. Damit verbunden sind auch einige außergewöhnliche, bemerkenswert schöne Kapitelüberschriften, die ins Auge fallen.
Im Buch wechseln sich zwei verschiedene Erzählperspektiven ab: Zum einen die Ich-Perspektive aus Bonnies Sicht und zum anderen die des personalen Erzählers. Beide sind gut gelungen und lassen die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen.
Dass manches nicht übermäßig realistisch ist, habe ich von Beginn an vermutet, weswegen mein Lesegenuss davon nicht negativ beeinflusst wurde.
Auf der negativen Seite möchte ich lediglich vermerken, dass Bonnie meiner Ansicht nach deutlich eher hätte bewusst sein sollen, dass Kreditkarten und Handys geortet werden könnten, wobei dies für die Geschichte nur von geringer Bedeutung ist.
Auch das Cover ist Geschmackssache. Damit meine ich weniger die Farbwahl, die mir anfangs nicht allzu schön, gegen Ende aber durchaus gelungen erschien, sondern vielmehr den aufgedruckten Schmutz, der meiner Ansicht nach definitiv nicht nötig gewesen wäre.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es jedem absolut empfehlen, der Mathematik gern mal von einer anderen Seite kennen lernen möchte (auch bezogen auf all diejenigen, die Mathe nicht sonderlich mögen). Auch wer einfach nach einer unterhaltsamen, tiefsinnigen, manchmal fast märchenhaften, auf jeden Fall aber wunderschönen Geschichte zum Abschalten sucht, wird bei "Unendlich wir" auf seine Kosten kommen.
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23.05.2015
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