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Vor uns das Leben

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Fern, Bailey und Ambrose. Drei Jugendliche in einer Kleinstadt in den USA, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Drei Jugendliche, die dachten, sie wüssten, was das Leben für sie bereithält. Und denen das Schicksal in die Quere kommt -

Medium Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 2014-10-02
Sprache Deutsch
Edition 1
Herausgeber Egmont INK
EAN / ISBN-13 9783863960735
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Kundenbewertungen
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Lena schreibt:
"Vor uns das Leben" handelt von den drei Jugendlichen Ambrose, Bailey und Fern, die zusammen in der Kleinstadt Hannah Lake aufwachsen und unterschiedlicher nicht sein könnten. Ambrose ist Held der Stadt, der im Ringen einen Sieg nach dem anderen einfährt und als unbesiegbar gilt. Bailey sitzt im Rollstuhl und hat laut ärztlicher Prognose nicht mehr lange zu leben. Fern ist das hässliche Entlein, das nicht auffällt, dass für Liebesromane lebt und für Ambrose schwärmt. Als Ambrose in den Krieg zieht, bricht für Fern eine Welt zusammen, nichtsahnend, dass seine Rückkehr eineinhalb Jahre später für die drei alles ändert und ihre Schicksale untrennbar miteinander verknüpft sind.
Schon der Beginn konnte mich unglaublich fesseln, weil tolle, in ihrer Art nachvollziehbare Charaktere eingeführt worden sind. Nun nach Beendigung von "Vor uns das Leben" kommt mir der Beginn fast schon oberflächlich vor. Denn dieser toller Roman nimmt ein Intensität von Seite zur Seite nur noch mehr zu und konnte mich restlos überzeugen.
In erster Linie lebt "Vor uns das Leben" natürlich von seinen Figuren. Nicht nur die drei Protagonisten konnten überzeugen, auch die zahlreichen Nebenfiguren, die über die Gesamtlänge des Romans gesehen nur wenig Erzählzeit in Anspruch genommen haben, waren in sich schlüssig und überzeugend. Dennoch überstrahlen Fern, Ambrose und Bailey alles. Natürlich sind sie zunächst stereotyp angelegt, aber dieser Roman legt viel mehr zu ihren Persönlichkeiten offen. Sie mögen stereotyp beginnen, aber wenn "Vor uns das Leben endet" ist jeder in sich zu einer einzigartigen Persönlichkeit gereift. Neben Fern (die mich in vielen Momenten an mich selbst erinnert hat) und Bailey (dessen Optimismus trotz seiner Krankheit wirklich ansteckend war) war ich vor allem von der Figur des Ambrose überzeugt. Schon bevor er sich entschließt in den Krieg zu ziehen, merkt man, dass er eine nachdenkliche Persönlichkeit ist, die sich nicht auf ihrem Ruhm in der Schule und in der ganzen Stadt ausruht, sondern die alles hinterfragt. Als er wiederkommt, intensiviert sich dieser Eindruck noch mehr, denn er hat dem Tod ins Auge geblickt und ist beladen von Schuldgefühlen. Ambrose ist zu diesem Zeitpunkt weit davon entfernt ein 08/15-Charakter zu sein und dennoch ist er für mich immer noch der beliebteste Held der Stadt.
Ein großes Plus dieser Geschichte ist natürlich auch die Liebesgeschichte. Amy Harmon tituliert sich selbst als großen Fan von Liebesromanen und das merkt man. "Vor uns das Leben" bietet eine erstklassige Liebesgeschichte, die manchmal kitschig ist, die aber doch ganz anders ist, als man sie erwartet und von daher natürlich und mitreißend wirkt.
Mein Fazit ist, dass "Vor uns das Leben" von Seite zur Seite besser wird und durch tolle Charaktere und eine berührende Liebesgeschichte überzeugen kann. Die Geschichte ist gleichzeitig so bodenständig, dass man vergisst, dass es sich nur um einen fiktive Geschichte handelt. Zudem war ich sehr traurig, als ich die letzte Seite gelesen hatte, denn diese tollen Charktere hätte ich noch ewig weiterbegleiten können!
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30.12.2015
Cordula schreibt:
Fern und Bailey sind seit Kindertagen beste Freunde. Fern ist keine Schönheit im klassischen Sinne, dafür strahlt ihre innere Schönheit umso deutlicher hervor, denn sie sieht in allem was Gutes und Schönes. Bailey ist aufgrund einer unheilbaren Muskelerkrankung, die sich stetig verschlechtert, mittlerweile auf einen Rollstuhl angewiesen, doch in Fern hat er immer eine Hilfe zur Seite, und das bis in die Highschool hinein. Seit Fern denken kann, ist sie in Ambrose verliebt. Ambrose ist der Star der Highschool und ein gefeierter Ringer. Während des Unterrichts macht der Lehrer den Fernseher an, damit alle Schüler die schockierenden Nachrichten sehen können: Den Anschlag auf die beiden Tower des World Trade Centers. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Mutter von Ambrose in einem der beiden Tower, da sie dort arbeitet. Ambrose versucht ununterbrochen, seine Mutter telefonisch zu erreichen, doch er bekommt einfach keine Verbindung zu ihr. Bis sich irgendwann sein Vater meldet und ihm erleichtert sagen kann, dass es seiner Mutter gut gehe. Doch dieses Ereignis verändert das Leben von Ambrose. Er denkt über den Sinn seiner Sportlerkarriere nach und kommt zu dem Schluss, dass er sich statt für das College für die Army entscheidet und sich verpflichten will. Er überredet seine vier besten Freunde, sich ebenfalls zu verpflichten. Während ihres Irakeinsatzes geschieht das Unfassbare: Durch einen Bombe wird der Konvoi der fünf Freunde angegriffen. Alle bis auf Ambrose sterben. Und Ambrose ist sehr schwer verletzt und muss sich mehreren Operationen unterziehen. Nachdem er sich einigermaßen erholt hat, kehrt er in seinen Heimatort zurück. Doch durch die schweren Verletzungen, die ihm sein halbes Gesicht entstellt haben, fällt ihm der Weg ins Leben zurück schwer. Und auch die Schuldgefühle, die er wegen des Todes seiner vier Freunde hat, liegen schwer auf seiner Seele. Doch er hat die beiden Freunde Fern und Bailey, die ihm ihre volle Unterstützung geben und ihm das Lachen zurückbringen. Und Fern ist noch immer in Ambrose verliebt ...

Dies war der zweite Roman von Amy Harmon, den ich gelesen habe. Und wieder besticht der Roman durch die toll beschriebenen Charaktere und Schicksale, die die Protagonisten so unglaublich sympathisch machen. Die Geschichte der drei jungen Menschen ging mir sehr nah, so dass ich mit ihnen zusammen lachen und weinen musste. Und was das Buch zu vermitteln vermag, ist, dass die Schönheit im Auge des Betrachters liegt und nicht immer was mit dem äußeren Erscheinungsbild zu tun hat. Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
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11.07.2015
Lena schreibt:
Bailey, dessen Tod laut den Ärzten in nächster Zukunft eintritt,
Fern, Cousine und enge Freundin Baileys, die sich selbst hässlich findet und in den gut aussehenden Ambrose verliebt ist,
und Ambrose, der grandiose Ringer, der das Soldaten-Dasein dem eines Studenten vorzieht, finden in "Vor uns das Leben" zusammen.

Die Highschool-Zeit neigte sich bereits ihrem Ende, als Rita, Ferns beste Freundin, sie dazu überredet, stellvertretend für sich Briefe an Ambrose Young, den Mädchenschwarm der Schule zu schreiben, um an ihn heranzukommen und damit eine Beziehung zu erreichen. Der Plan geht auf, doch die Briefe, die von Spind zu Spind wandern, sind sehr persönlich, sodass Ambrose nach kurzer Zeit dahinter kommt. Enttäuscht, da Rita zwar gut aussieht, die gelungenen Zettel aber von der unscheinbaren, eher hässlichen Fern stammen, trennt dieser sich von Rita.
Die Highschool ist überstanden und Ambrose schreibt sich als Soldat ein, motiviert durch die schrecklichen Geschehnisse in New York am 11.09.2001, mit ihm seine Freunde.
Dabei ist er sich gar nicht mehr so sicher, ob er einer Beziehung mit Fern gegenüber noch immer abgeneigt wäre.
Letztere verbringt verstärkt Zeit mit Bailey, da ihre beste Freundin einen neuen Freund gefunden hat. Die Briefe, die Fern Ambrose schicken wollte, ruhen in ihrer Schublade.
Als Ambrose zurückkehrt, verändert sich damit so einiges ...

"Vor uns das Leben" ist ein Buch über das Leben, die Liebe, den Glauben, Schönheit und so viel mehr.
Der berührende Schreibstil dürfte dafür sorgen, dass kaum ein Auge trocken bleibt. Insbesondere Bailey, Fern und Ambrose spüren am eigenen Leib, dass das Leben nicht leicht ist und sind nach der herkömmlichen Bedeutung wohl alle nicht perfekt, wodurch die Charaktere meiner Meinung nach allerdings noch vollkommener sind.
Es handelt sich also um ein Buch voller Gefühle, dessen Autorin sich auch nicht davor scheut, diese ausführlich zu beschreiben, was dem Lesevergnügen in meinem Fall jedoch keinen Abbruch tat. Noch nicht einmal die Kapitelüberschriften hat sie zufällig gewählt. Wer am Ende des Buches bei "Über die Autorin" liest, dass sie als Motivationsrednerin gearbeitet hat, wundert sich kaum.

Für ein Jugendbuch erscheint mir die Gestaltung des Covers ungewöhnlich, aber sie passt wahrscheinlich besser zu dem Inhalt als die Zuordnung zum Genre Jugendbuch. Meiner Ansicht nach gehört es jedenfalls eher in die Rubrik Young Adult.
Wie dem auch sei, "Vor uns das Leben" ist nicht unbedingt ein Pageturner, aber ein Buch voller Leben, welches mir sehr gut gefallen hat.

Ich kann es jedem empfehlen, der Bücher von Sarah Dessen oder generell Bücher über das Leben, die von der Liebe erzählen ohne ein reiner Liebesroman zu sein, mögen.
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23.05.2015
Melanie schreibt:
Vor uns das Leben ist ein Roman, der mich teilweise wirklich zu Tränen gerührt hat. Es gab Momente im Buch, wo es mir schwer fiel weiterzulesen und ich hätte die Seiten am liebsten einfach überschlagen, da sie mich emotional tief berührten. Ein Buch zu bewerten, ohne wirklich darauf einzugehen, was mich in tiefe Trauer oder große Fröhlichkeit versetzt hat, empfinde ich als große Herausforderung. Letztendlich waren es die Menschen, die Vor uns das Leben Leben eingehaucht hat. Es trieft vor Kitsch und ist erfüllt von allerhand Klischees, dennoch war ich ab der ersten Seite an verliebt und fasziniert von Bailey, der trotz seiner furchtbaren Krankheit (Duchenne Muskeldystrophie) am Rollstuhl gefesselt, völlig hilflos. einen so großen Lebenswillen ausstrahlt, dass es mir wirklich durch und durch ging. Anstatt zu klagen nimmt er sein schweres Schicksal an und ist für mich dadurch Vorbild geworden. Wir, denen es so gut geht, da wir gesund sind, genügend zu essen haben und ein Dach über den Kopf befinden uns oft im Jammermodus. So ein Typ wie Bailey bringt mich dann dazu, mich zu schämen. Vor uns das Leben ist mein erstes Highlight für 2015, da es Drama und Liebesgeschichte miteinander vereint. Wir lernen kostbare Menschen kennen, die so authentisch wirken, dass ich mich ihnen sehr nah fühlte in ihrer Trauer, ihrem Liebeskummer, ihren Seelenschmerz. Auch wenn es vorhersehbar ist, haben mich die letzten 100 Seiten wirklich tief bewegt. Wie schon erwähnt, gab es eine Begebenheit im Buch, die ich lieber überschlagen hätte, anstatt weiterzulesen. Vor uns das Leben ist ein Buch voller innerer Schönheit, die sich nach und nach entfaltet. Mich hat der Roman komplett in seinen Bann gezogen, da ich mich einfach habe fallen gelassen. Natürlich sind manche Begebenheiten völlig überspitzt dargestellt, dennoch möchte ich es einfach so annehmen und nicht hinterfragen. Wer Vor uns das Leben zwischen den Zeilen liest, wird eine Menge Dinge entdecken, die uns als Menschen prägen und hier ganz liebevoll aufgedeckt wurden. Superhelden können manchmal auch im Rollstuhl sitzen, völlig bewegungslos sein und dennoch die Menschen in ihrer Umgebung prägen. Bailey ist so besonders, weil das Leben ihn zu etwas Besonderem gemacht hat ... vielleicht nicht äußerlich, aber innerlich. Innerlich sieht er auch wie Michelangelos David. Und wenn ich ihn ansehe, wenn du ihn ansiehst, dann sehen wir genau das.
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10.03.2015
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