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Wir von der anderen Seite: Roman

Kategorie: Trost
4 Bewertungen
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»Anika Decker hat den Durchblick! Beinhart komisch, liebevoll bissig, zum Heulen melancholisch erzählt sie mit großer Liebe über dieses merkwürdige und unberechenbare Wesen: den Menschen.« Iris Berben




»Zum ersten Mal sehe ich mich im komplett im Spiegel. Ich bin dünn und bucklig, meine Muskeln sind verschwunden, meine Haut ist gelb von der angeschlagenen Leber. Irgendjemandem sehe ich ähnlich. Wem denn nur? Dann fällt es mir ein: Ich sehe aus wie Mr. Burns von den Simpsons! Immerhin noch Körbchengröße C. Ihr seid die echten Survivor!« 


Als Rahel Wald aus einem heftigen Fiebertraum erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es so laut hier, was sind das für Schläuche überall. Nach und nach beginnt sie zu verstehen: Sie ist im Krankenhaus, sie lag im Koma. Doch richtig krank sein, hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt: feierlicher, ja, heiliger. Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch noch mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug Albträume und winkende Eichhörnchen hervorruft. Zum Glück kann sie sich auf die bedingungslose Unterstützung ihrer verrückten Familie verlassen, die immer für sie da ist. Und noch etwas wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand.


»Wäre ich ein Mensch, hätte ich beim Lesen mehrfach geweint. Ein großartiges Buch. Berührend und lustig, albern und unendlich traurig.« Sibylle Berg



»Was war das für eine Freude, Dein Buch zu lesen - ich habe laut gelacht und ins Papier geweint.« Katja Riemann 


»Das ist die Chronologie von zwei Kämpfen. Der Kampf um das Überleben und der Kampf um die eigene Unabhängigkeit. Hart und mutig und traurig und schön.« Helene Hegemann 


»Voller Kraft und Klarheit, voller Emotionalität und mit ihrem unvergleichlichen Humor nimmt uns Anika Decker mit auf eine sehr berührende Reise.« Alexandra Maria Lara 


»Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen Anika Decker hat ihr Leben lang die blumige, verschnörkelte, schonungslos entlarvende orientalische Literatur studiert, so sehr geht Rahels Geschichte unter meine Haut. Ich wollte mal drüberfliegen und gucken, was Anika so geschrieben hat, und stelle nach einer Stunde fest, dass mein Flat White längst kalt ist. So fesselnd, berührend und witzig, den Flat White schuldest du mir trotzdem.« Numan Acar



»Anika Decker und mich verbindet die Liebe zum Erzählen von Geschichten. Ihr erster Roman ist berührend, unterhaltsam und klug. Lacht laut und heult leise!« Bora Dagtekin 



»Puh. Und wow. Und puh. Und hahahaha. Und autsch. Und oh Mann, oh Mann, oh Mann. Wie sehr hast Du mich gerade mit deinem Wahnsinns-Buch im schweigenden Zug zum Lachen gebracht. Könntest Du nicht so gut schreiben, hätte ich die ganze Zeit durchgeheult! Danke!« Palina Rojinski 

Medium Gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 2019-07-26
Edition 3.
Herausgeber Ullstein Hardcover
EAN / ISBN-13 9783550200373
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Kundenbewertungen
4 Bewertungen 4.5 von 5 Sternen
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Annegret schreibt:
Die etwas andere Krankengeschichte
In ihrem Debutroman erzählt Anika Decker pointiert und kurzweilig eine Krankengeschichte. Ihre Ich-Erzählerin Rahel wacht aus dem Koma auf, kann sich aber nicht an die Ereignisse erinnern, die sie ins Krankenhaus gebracht haben. Das Buch erzählt von ihrem langsamen und kräftezehrenden Genesungsprozess, dem Kampf um die Erinnerungen und den sich verändernden Verhältnissen zu ihrer Familie und ihrem Freund Olli.
Rahel arbeitet eigentlich als Drehbuchautorin, sie schreibt Komödien, ist eine etwas neurotische Person mit einem skurrilen Sinn für Humor, der selbst in den schwierigsten Situationen immer wieder zum Vorschein kommt. Im Kontrast dazu wirken die dramatischen Momente, die immer wieder plötzlich passieren und die Rahel überfordern, umso eindringlicher.
„Wir von der anderen Seite“ ist keine Selbstmitleidsgeschichte, aber auch kein überdrehter Quatsch – Anika Decker hat hier eine wunderbare Balance zwischen Humor und einfühlsamem Erzählen gefunden. Die Handlung ist eigentlich ziemlich überschaubar: Rahels Genesung steht im Mittelpunkt. Aber wie die Autorin die Gefühle der Protagonistin und die kleinen Alltäglichkeiten erzählt, ist wirklich beeindruckend und macht den Roman zu einer positiven, lebensbejahenden Geschichte.
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15.10.2019
Kirsten schreibt:
Sehr treffend!!!
Nur durch Zufall habe ich dieses Buch gelesen, eigentlich hatte mich das Cover so gar nicht angesprochen. Aber die Inhaltsangabe hatte mein Interesse geweckt. Dazu muss ich sagen, mir ging es vor ein paar Jahren ähnlich! Ich lag ebenfalls im Koma. Bei mir war es allerdings ein gerissenes Hirnaneurysma...
Was Rahel erlebt und empfindet nachdem sie aus dem Koma erwacht..keine Erinnerungen an bestimmte Dinge zu haben, sich so hilflos zu fühlen und so unsagbar schwach zu sein....ja, genau so ging es mir! Es ist treffend beschrieben! Ich bin so froh, dieses Buch gelesen zu haben!!! Auch wenn es ein Roman ist und kein Tatsachenbericht, beschreibt es die Wochen und Monate nach dem Koma so genau, dass ich es kaum fassen konnte. Ich habe mich wieder erkannt in diesem Buch!
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12.09.2019
Melissa schreibt:
Entwaffnend charmant und rücksichtslos ehrlich
In "wir von der anderen Seite" begleitet man die erfolgreiche Drehbuchautorin Rahel, die dem Tod gerade noch mal so ein Schnippchen schlagen konnte und sich nun auf einer turbulenten Odyssee befindet, die sich ironischerweise als ihr eigenes Leben entpuppt.
Man sollte dabei eigentlich meinen, nachdem man gerade aus dem Koma erwacht ist, bleiben einem die verhassten Probleme, die der Alltag sonst so mit sich bringt, erspart - aber Fehlanzeige. Nicht nur, dass irgendetwas in der Beziehung zu ihrem Langzeitpartner mehr als "nur ein bisschen" falsch läuft, auch das Konto ist plötzlich überbelastet und ihr eigenes Herz scheint ihr den Krieg erklärt zu haben.
In diesem ganzen Chaos verliert Rahel aber nie ihre unglaublich liebenswürdig-sarkastische Art und lässt den Leser in einem steten Wechsel mit ihr lachen und mit ihr weinen – manchmal auch beides.

Auf Rahels Reise, sich selbst „auf der anderen Seite“ wiederzufinden, begegnet man neuen Freunden, alten Bekannten und amtierenden Feinden, die das echte Leben kaum authentischer hätte zeichnen können. Das Buch ist entwaffnend charmant und bietet einen rücksichtslos ehrlichen Einblick, wie verwirrend es sein kann, einfach nur zu leben, wenn man schon auf der anderen Seite war.


Fazit

"Wir von der anderen Seite" ist ein durch und durch charmantes Buch. Man leidet und liebt und beides sowohl mit einem lachenden, als auch mit einem weinenden Auge. Denn man schließt nicht nur die bissig-fröhliche Rahel ins Herz, sondern auch viele ihrer kleinen und großen Weggefährten. Für mich, die normalerweise keine Romane in diesem Genre liest, ein absolutes Highlight.
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12.09.2019
Monika schreibt:
Nur für Gesunde mit viel Humor
Das schwarze Cover mit seinen erhabenen knallgelben Buchstaben lässt nicht erahnen, was für ein Paket voll mit schwarzem Humor dahinter steckt. Schonungslos beschreibt uns Rahel ihre Krankheit, die diversen Kliniken samt Mitarbeitern vom Chefarzt bis zum Krankenpfleger und eine Reha (nach der man anschließend eigentlich einen Erholungsurlaub bräuchte). Wenn es nicht teilweise so traurig wäre - man könnte schallend darüber lachen. Nachvollziehbar sind ihre Gefühle gegenber Freund Olli, ihrer Familie, insbesondere der sehr gute Draht zu ihrem Bruder Juri. Die Mutter, so herrlich skurril beschrieben, man sieht sie förmlich vor sich. Situationskomik wird in diesem Roman GROSS geschrieben. Eine tolle Lektüre für Gesunde. Absolut nicht zu empfehlen, wenn man gerade Patient ist.
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29.07.2019
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