Verkaufen
Bücher & mehr kaufen
Kleidung kaufen
nach
oben

Die Sturmrose: Roman

EAN: 9783548286686
Kategorie: Gegenwartsliteratur
3 Bewertungen
Gebraucht - Sehr gut
3,86 €
Gebraucht - Gut
3,45 €
Gebraucht - Akzeptabel
3,26 €
Neu
11,00 €
  • Geprüfte Gebrauchtware
  • Versandkostenfrei ab 10 Euro
 % SALE % 
sofort lieferbar

3,86

Zahlungsarten
Versand

Nach einer gescheiterten Beziehung verliebt Annabel Hansen sich in einen alten Kutter mit dem Namen »Sturmrose«. Sie will das Schiff restaurieren und ein Café daraus machen. Bei den Renovierungsarbeiten findet sie einen Brief: Vor über dreißig Jahren hat das Boot einer jungen Frau zur Flucht aus der DDR verholfen. Vollkommen aus der Bahn geworfen, geht Annabel dem bewegenden Schicksal nach und begegnet dabei Christian, dessen Geschichte tragisch mit dem Kutter verbunden ist. Gemeinsam suchen sie nach der Frau von damals und finden Erschreckendes über Annabels eigene Kindheit heraus.

Medium Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 2015-03-06
Sprache Deutsch
Herausgeber Ullstein Taschenbuch
Bei Amazon kaufen

Die gelieferte Auflage kann ggf. abweichen.

 
Mehr von Corina Bomann
Kundenbewertungen
3 Bewertungen 3.7 von 5 Sternen
5 Sterne
 
4 Sterne
 
3 Sterne
 
2 Sterne
 
1 Stern
 
Lena schreibt:
"Sturmrose" handelt von Annabel Hansen, die nach einer gescheiterten Ehe gemeinsam mit ihrer fünfjährigen Tochter den Neuanfang in Binz wagt. Dort verliebt sie sich in einen alter Kutter, die "Sturmrose". Annabel hat die Idee diesen Kutter zu einem Kulturschiff umzufunktionieren. Bei dem Versuch die Sturmrose zu kaufen, trifft sie auf Christian, dessen Schicksal eng mit dem Kutter verbunden ist. Sie werden zu gemeinsamen Kaufpartnern des Schiffs und entdecken, dass die Sturmrose als Fluchtschiff aus der DDR genutzt wurde. Die beiden entdecken mehr und mehr über die Menschen, deren Schicksal eng mit der Sturmrose verknüpft ist und sie tauchen auch in Annabels eigene Kindheitserlebnisse aus der DDR ein...

Nachdem mich "Die Jasminschwestern" wirklich begeistern konnten, war ich auf "Die Sturmrose" natürlich sehr gespannt und ich kann es vorweg nehmen, das neue Buch von Corina Bomann kann durchaus mithalten. Mir hat gefallen, dass man mit "Die Sturmrose" in eine ganz andere Zeitepoche eindringt. Zwar taucht man nicht in fremde Kulturwelten ein, da die DDR ja ein Teil der deutschen Geschichte war und trotzdem ist dies auch für mich als "Wessi" etwas fremd. Daher fand ich diese Idee sehr spannend.

Annabel Hansen ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der es angenehm ist durch die Geschichte zu gehen. Man erlebt den Hauptteil des Erzählten durch ihre Augen, aber auch andere Figuren kommen zum Zug. Hier bin ich auch schon beim ersten Kritikpunkt. Grundsätzlich hat mir gefallen, dass Bomann ihren Erzählstil aus "Die Jasminschwestern" nicht komplett übernommen hat. Dies zeigt ja, dass Autoren ihr Handwerk beherrschen. Die Idee war es nun also, die DDR-Erlebnisse der anderen Figuren aus ihrer Sicht darzustellen. Das fand ich zwar sehr interessant, aber es war sehr schwer zum Umdenken. Da man fast ausschließlich alles aus der Annabelschen Ich-Perspektive erlebt, waw man grundsätzlich verwirrt, wenn Christian plötzlich aus der Ich-Perspektive erzählte oder der Kapitän, der das Fluchtschiff steuerte. Hier hätte es ein personaler Erzählstil vollkommen ausgereicht, der hätte auch noch mal zusätzlich verdeutlicht, dass hier gerade andere Figuren erzählen. Zudem fand ich die DDR-Geschichte irgendwie unbefriedigend auserzählt. Gerade auch durch die Ankündigung im Klappentext hätte ich mir da einfach mehr vorgestellt. Es werden die unterschiedlichen Seiten (Flüchtling, Fluchthelfer, Stasi-Opfer) dargestellt, aber einfach sehr knapp.

Aber über diese Schwächen kann man hinwegsehen, weil der Rest absoluten Lesegenuss bietet. Man gleitet regelrecht durch die Geschichte, weil der Schreibstil so locker, leicht, detailgetreu, im passenden Maße mit Dialogen angereichert ist. Die einzelnen Geschichten laufen perfekt zusammen, alles wird am Ende zufriedenstellend aufgelöst und dennoch wirkt es zu keinem Zeitpunkt klischeehaft. Corina Bomann schafft es einfach Geschichten zu schreiben, die wie aus dem Leben gegriffen sind und dennoch lernt man etwas dabei.

Fazit: "Die Sturmrose" bekommt von mir nur 4 Sterne, weil sie faktisch einfach etwas schwächer als "Die Jasminschwestern" ist. Dennoch gibt es eine absolute Leseempfehlung, weil man sich zu keinem Zeitpunkt langweilt, weil der ganze Stil der Leseseele gut tut und weil man einfach nur gespannt ist, wem im nächsten Buch ein Leben eingehaucht wird.
weiterlesen weniger lesen
17.02.2016
Doreen schreibt:
In der Geschichte geht es um die junge Frau Annabel, die mit 6 Jahren von einem Paar adoptiert wird, nachdem ihr erzählt wurde, ihre leibliche Mutter wäre zu DDR Zeiten in den Westen geflüchtet und hätte ihre Tochter einfach zurückgelassen. Annabel findet sich mit ihrer Situation ab und verbringt eine schöne Kindheit im Kreise ihrer neuen Familie. Sie heiratet irgendwann und bekommt ihre Tochter Leonie. Nachdem die Ehe gescheitert ist, zieht sie mit ihrer Tochter nach Binz um dort ein neues Leben zu beginnen. Per Zufall entdeckt sie dort die "Sturmrose ", einen alten Kutter, in den sie sich sofort verliebt. Als sie erfährt, dass das Schiff verkauft werden soll, ist sie sofort Feuer und Flamme und möchte das Schiff kaufen. Nur ist sie nicht die Einzige, die großes Interesse an der 'Sturmrose' hat. Welche Geheimnisse das Schiff birgt und welche Wahrheiten durch den Kutter ans Tageslicht kommen, muss natürlich jeder selbst herausfinden ;)

Die Sturmrose war mein 3. Buch von Corina Bomann und konnte mich wieder voll überzeugen. Frau Bomann hat einen leichten und lockeren Schreibstil und kann wahnsinnig gut Geschichten erzählen, sodass die Seiten einfach nur vorbeiflogen.

Mehrere Schicksale werden in dem Buch beleuchtet und scheinen miteinander verbunden zu sein. Wer also an Geschichten aus der ehemaligen DDR interessiert ist, wer gern Liebesgeschichten liest, die nicht im Vordergrund stehen, wer gern Familiengeheimnisse aufdeckt, der wird ganz sicher auch an diesem Buch seine Freude haben.

Ich jedenfalls habe das Buch mit Begeisterung gelesen und freue mich nun schon sehr auf das im März erscheinende neue Buch von Corina Bomann, "das Mohnblütenjahr".
weiterlesen weniger lesen
13.01.2016
Natascha schreibt:
Annabel will sich zusammen mit ihrer Tochter Leonie nach der Scheidung mit ihrem Mann Jan ihrem Leben eine neue Wendung geben und zieht um in den Küstenort Sassniz. Dort will sie als Werbekauffrau weiter arbeiten. Ihren ersten Job hat sie bereits in der Tasche. Sie darf die Werbung bei einem großen Hotel bearbeiten. Nach einer Besprechung mit ihrem neuen Chef entdeckt Annabel im Hafel ein Schiff mit dem Namen "Die Sturmrose" das verkauft werden soll. Kurzerhand entschließt sie sich, dass sie das Schiff haben möchte um ein schwimmendes Cafe und Ausflugsschiff daraus zu machen. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass noch jemand scharf auf das Schiff ist. Für Christian hat "Die Sturmrose" einen persönlichen Wert und kurzerhand bietet er ihr an, dass sie sich das Schiff doch zusammen als Geschäftspartner kaufen. Beim aufräumen findet Annabel im Schiff einen alten Brief, der von einer Frau geschrieben wurde, die wohl mit dem Schiff aus der DDR geflohen ist. Der Brief bringt den Stein ins Rollen und Annabel forscht nach. Hat sie doch selbt eine schlimme Vergangenheit in der DDR erlebt. Als sie Christian von dem Brief erzählt, erzählt wiederrum dieser von seiner Vergangenheit und warum "Die Sturmrose" für ihn so wichtig ist. Nach und nach werden weitere Geschichten rund um "Die Sturmrose" aufgedeckt.

Eigentlich mag ich den Schreibstil von Corinna Bomann sehr gerne. Auch die Bücher von ihr hab ich bisher gerne gelesen. So dachte ich mir auch bei diesem Buch, dass es nur toll werden kann. Dann auch noch über die Vergangenheit Deutschlands was ich eh gerne mag. Aber leider wurde ich hier bei dem Buch enttäuscht. Die Geschichte war sowas von langatmig und die Autorin ist viel zu weit beim erzählen ausgeschweift. Es hat ewig gedauert bis mal etwas passiert ist, zwischendurch war das Buch leider so langweilig, dass ich echt kurzfristig am überlegen war ob ich es nicht aufhöre zu lesen. Aber ich hab mich dann dazu entschlossen es doch zu Ende zu Lesen, weil ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, dass noch etwas interessantes passiert. An sich waren die einzelnen Erzählungen der verschiedenen Charaktere gut. Das es damals nicht leicht war in der DDR vorallem mit der Stasi kam klar rüber. Aber die Autorin hat sich immer wieder wiederholt und ich fand das Buch einfach nicht ganz rund.

Die Hauptcharaktere fand ich im Grunde ganz nett, mehr aber auch nicht. Das Annabel nicht schon früher nach ihrer Mutter gesucht hat, verstehe ich nicht so ganz. Und auch Christians Entscheidungen kann ich in manchen Punkten nicht ganz verstehen (ich will nichts verraten, wer es schon gelesen hat weiß bestimmt was ich meine). Leonie Löwenherz dagegen hab ich richtig in mein Herz geschlossen und sie war in meinen Augen das beste in dem ganzen Buch.

Leider kann ich dieses Buch diesmal nicht weiterempfehlen.
weiterlesen weniger lesen
07.07.2015
Wir verwenden Cookies, um den bestmöglichen Service zu bieten. Weitere Informationen in unserer Datenschutzerklärung .
Newsletter