Die Geschichte eines neuen Namens: Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendzeit) (Neapolitanische Saga)

 
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Die Geschichte eines neuen Namens: Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendzeit) (Neapolitanische Saga)
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Beschreibung

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht - er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.
Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen?
Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

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Produktdetails

EAN / ISBN-:
9783518425749
Medium:
Gebundene Ausgabe
Seitenzahl:
624
Erscheinungsdatum:
2017-01-10
Sprache:
Deutsch
Edition:
1
Herausgeber:
Suhrkamp Verlag
EAN / ISBN-:
9783518425749
Medium:
Gebundene Ausgabe
Seitenzahl:
624
Erscheinungsdatum:
2017-01-10
Sprache:
Deutsch
Edition:
1
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Suhrkamp Verlag

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Ein wunderbarer zweiter Teil

Von Wiebke am 2017-04-13 10:53:44
Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt. Schon den ersten Teil habe ich nahezu verschlungen und auch beim zweiten Teil gab es kein Halten mehr. Der Schreibstil ist sich, zu meiner großen Freude, treu geblieben. Nicht zu romantisch oder blumig aber schön bildlich und sehr angenehm zu lesen. Dabei sehr fesselnd und genau richtig zum mitfiebern mit den Mädchen. Ich mag beide Figuren sehr gerne. Lila und Elena sind sehr unterschiedlich und doch finde ich, dass sie sehr gut harmonieren. Ihren weiteren Lebensweg zu erleben und dabei zu sein, wie sie größer werden und sich weiterentwickeln, hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich habe mich sehr darauf gefreut, lesen zu können, wie aus den kleinen Mädchen Teenager werden. Ich freue mich auch jetzt schon auf den dritten und den vierten Teil. Ich werde die Reise der beiden Mädchen definitiv weiterverfolgen.

Wer den ersten Band mochte, wird den zweiten lieben!

Von Magdalena am 2017-02-13 10:32:44
Die Geschichte des zweiten Bandes schließt nahtlos an die des ersten Bandes „Meine geniale Freundin“ an. Deshalb empfehle ich dringend den ersten Band zuerst zu lesen, da man nur so die Entwicklung des Charaktere verstehen und nachvollziehen kann. Außerdem würde man ein großartiges Buch verpassen! Elena Ferrantes Schreibstil ist auch in dem zweiten Band wieder hervorragend! Ihre Wortwahl ist sehr klar und unbeschönigt, was mir ungemein gut gefällt. Freundschaft, Ehe und auch die Liebe werden sehr kritisch und schonungslos beleuchtet. Sie versteht es die Spannung zu halten, sodass man in der Geschichte gefangen bleibt, obwohl diese ja nun sehr umfangreich ist. Eine Geschichte dieser Art in der es um eine Freundschaft geht, die nicht nur Liebe und Bewunderung beinhaltet, sondern vor allem auch viel Neid, Konkurrenz und Missgunst, ist mir noch nicht begegnet. Das macht wahrscheinlich den Reiz aus, denn wenn wir ehrlich sind, haben auch auch wir bestimmt ab und zu solche Gedanken. Verknüpft mit den Ereignissen Neapels in den 1960er/70er Jahren, finde ich die Geschichte um Lila und Elena sehr spannend und freue mich auf den dritten Teil, da auch der zweite Band mit einem Cliffhanger endete! Zum Glück muss man nicht allzu lange warten!

Das Spiel des einvernehmlichen Erfindens

Von Jenny am 2017-01-16 16:33:46
„Aber vor allem wollte ich, dass sie sich neben mich setzte, wollte ich zu ihr sagen: „Siehst du, wie gut wir aufeinander eingespielt waren, eine in beiden, beide in einer.“ Inhalt Für Elena und Lila beginnen die Jugendjahre ganz verschieden, die eine fügt sich in ihre Rolle als Ehefrau und später Mutter und bemüht sich ein halbwegs erträgliches Leben in ihrem Armenviertel zu führen, die andere versucht ihrer Herkunft zu entfliehen, indem sie studiert, Bildung erwirbt und sich bald schon endgültig aus der gemeinsamen Heimat verabschiedet. Doch gerade diejenige, die das vermeintlich schwerer Schicksal zu tragen hat, bleibt aufrecht, setzt sich Ziele, nimmt sich was sie möchte, während die andere vor Bewunderung staunt und sich im Glanz ihrer Freundin nur zu gern zurückzieht. Das Leben trennt die zwei Freundinnen, die bald schon ein und denselben Mann lieben und lässt eine unüberbrückbare Differenz zurück, die jedoch nicht von Bestand ist. Denn so groß der Neid untereinander auch sein mag, ihre Fürsprache füreinander ist noch größer. Meinung Bereits der erste Band der Neapolitanischen Saga aus der Feder von Elena Ferrante hat mich in seinen Bann gezogen und weckte mein Interesse am Verlauf der Geschichte rund um die ungleichen Freundinnen Elena und Lila. Band 2 legt noch eins obendrauf und überzeugt mit vielschichtigen Charakteren, intensiven gesellschaftlichen Porträts und einer nach wie vor faszinierenden Mädchenfreundschaft, die man zwar so nicht kennt, aber in allen Punkten glaubhaft nachvollziehen kann.

Neapolitanische Saga Teil 2 - Ebenfalls sehr langatmig und dennoch faszinierend

Von Melanie am 2017-01-08 14:29:07
"Die Geschichte eines neuen Namens" von Elena Ferrante ist der zweite Band eines Vierteilers. Er erzählt die Jugendzeit von Lila und Elena. Zwei jungen Mädchen / Frauen, die sehr unterschiedlich sind und sich in der neapolitanischen Welt behaupten müssen. Ihre Freundschaft wird mitunter sehr auf die Probe gestellt. Ob sie standhalten kann? Mich hat Lilas Verhalten oft verwundert, denn es wird schnell klar, dass Egoismus und mit dem Kopf durch die wand gehen, bei ihrem Mann Stefano auf Gewalt stößt. Es widert mich an, wie Männer ihre Frauen behandeln und ihnen ihre Rechte abschwören, sobald die unter der Haube sind. Lila ist 16 als sie Stefano ehelicht. Ein Kind! Im Klappentext erwähnt entwickelt sich in Lilas Leben eine gewisse Brutalität, die mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Für Lila bedeutet es, sich innerlich zurückzuziehen und Demütigungen und Prügel dadurch abzuwehren. Ich will nicht abstreite, dass sie Stefano herausfordert, aber seine Reaktionen sind gänzlich falsch. Solch einen Mann kann man nicht lieben, oder doch? Irgendwann kommt eine Wende, die Lila wieder liebenswert erscheinen lässt, allerdings nicht in den Augen von Elena, die sich Lila entfremdet. Lila ist sich ihrer Macht und Stellung bewusst und setzt doch alles aufs Spiel, auch ihre Freundschaft zu Elena. Der Roman lässt sich leider nicht so leicht lesen wie erhofft, da ich mich innerlich wirklich darauf einlassen musste, mich erneut in ein Zeitalter zu begeben, in dem es Frauen an Wertschätzung fehlt. Ich fand es wirklich hart, da es an den ersten Band "Meine geniale Freundin" anknüpft (Rezension -HIER!) konnte ich nahtlos weiterlesen. Gleich zu Beginn gibt es ein Personenverzeichnis und dieses ist auch äußerst wichtig, da der Roman sonst noch schwerer zu lesen wäre. Es ist leider auch hier eine gewisse Langatmigkeit zu verspüren, die mir schon im ersten Band oft die Lust am Lesen nahm.

Völlig überbewertete Buchreihe

Von Barbara am 2017-01-03 13:39:53
Was soll ich sagen? Nicht jeder Hype ist auch gerechtfertigt und trifft den guten Geschmack. Jedenfalls hat mich die Weitererzählung der Geschichte von Elena und Lila und ihrer besonderen Freundschaft nicht groß berührt und mitgerissen. Der Roman zeigt das Neapel der Sechziger Jahre, es herrscht Armut im Wohnviertel Rione. Dieser Armut gilt es zu entkommen, entweder durch Leistung und Erfolg oder aber, wie für Frauen in dieser Zeit üblich, durch eine Heirat in bessere Lebensbedingungen. Lila jedenfalls heiratet mit 16 Jahren. Zwar bedeutet das einen gesellschaftlichen Aufstieg, aber schnell erkennt sie den wahren Charakter ihres Mannes. Er vergewaltigt sie noch in der Hochzeitsnacht und verlangt von ihr unbedingten Gehorsam. Ihr weiteres Leben sieht für Lila eine unterwürfige Rolle im Goldenen Käfig vor. Elena wählt den Bildungsweg und bekommt ein Stipendium für ein Studium in Pisa. Mit viel Lerneifer und Durchhaltevermögen schließt sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Ihre wahre Liebe gehört ihrem Roman, an den sie nebenher schreibt. Er wird später sogar verlegt. Die beiden jungen Frauen sind durch ein Freundschaftsband miteinander eng verbunden, allerdings wird man das Gefühl eines merkwürdigen Konkurrenzverhaltens nicht los. Glück und Unglück verschwimmen in ihren Erlebnissen und die Autorin vermag es, das gesellschaftliche Rollenverständnis der Frau in dieser Zeit und in dieser autoritären Männerwelt deutlich zu machen. Das war es aber dann auch schon. Dabei gibt es vielfältige Themen im Buch, die Interesse wecken können: Feminismus und Unabhängigkeit der Frau, Erwachsenwerden, Bildung und Literatur. Diese Fülle von Grundlagen für einen interessanten Roman sind durchaus

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