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Das Haus zur besonderen Verwendung: Roman

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Russland, 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der Bauernsohn Georgi ein Attentat. Zum Dank ruft Zar Nikolaus II. den tapferen Jungen nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet Georgi auch der schönen Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi ist entschlossen, für Anastasia bis zum Äußersten zu gehen ...

Medium Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 2011-11-01
Sprache Deutsch
Edition 7
Herausgeber Piper Taschenbuch
EAN / ISBN-13 9783492272650
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Melanie schreibt:
Der letze Zarewitsch

Heute stelle ich euch ein Buch vor, welches mich einige Abende wirklich beschäftigt hat. John Boyne hat es wieder einmal geschafft mich komplett zu überzeugen. Seine Bücher sind hochgradig und auch wenn sich immer ein kleines bisschen Fantasie / Fiktion durch seine Geschichten zieht, schafft er es es das ich ihm glaube und die Geschichte so annehme wie sie ist oder war. Wenn man in die Tiefe geht, werdet ihr bemerken das sich John Boyne genau an Tatsachen und Hintergrundinformationen hält. Die Liebesgeschichte hierzu ist natürlich gesponnen, aber sie passt einfach perfekt und macht dieses Buch zu einem echten Sahnestück.


Hier befinden wir uns in Russland in der Zeit in der der letzte Kaiser sein Amt noch innehatte und wir erleben, wie er lebte, wie er das Land regiert und wir erfahren einiges, was wir so vorher vielleicht nicht wussten.

Erinnert ihr euch an Anastasia? Ich kann mich erinnern als ich ein Kind war, tauchte eine junge Frau auf, die behauptet hat eben diese zu sein. Anastasia, die Überlebende eines Anschlags auf die Zarenfamilie? Ich fand es damals sehr, sehr spannend und auch beim Lesen des Buches war ich mehr auf Anastasia fixiert als auf alles andere. Ich kann euch auch erklären warum. Ich habe nicht so eine schöne Kindheit erlebt und immer gehofft das ich adoptiert bin oder so und meine richtigen Eltern mich irgendwann befreien werden aus der Lieblosigkeit und einem Leben als Außenseiter innerhalb meiner Familie. Ich hatte viele Träume und als ich dann von Anastasia hörte, hatte auch ich den Wunsch eine Prinzessin zu sein. Diesen Wunsch haben vielleicht alle kleinen Mädchen aber bei mir war es wirklich ausgeprägt. Vielleicht war es deshalb für mich ein Buch, welches zwar sehr vorhersehbar ist, aber mich dennoch ganz in seinen Bann gezogen hat?

Erzählt wird in verschiedenen Zeitsprüngen und wir lernen das Leben am Hof kennen und wir lernen das Leben des jungen und des alten Georgi kennen. Georgi ist die Person die uns komplett durch die Geschichte führt. Im heute und im gestern. John Boyne gelingt es einen echten Zusammenhang zu finden und uns mitzunehmen in eine Welt voller Reichtum und hinterher in eine Welt in der nur noch Erinnerungen an ein Leben bleiben, welches vorher war.

Der Schreibstil ist mitreißend und wer Geschichte liebt wird hier sicherlich einiges finden was ihn erstaunen wird. Den ganzen Prunk der Zarenfamilie im Winterpalais, die große Angst um Alexander, der an der Glasknochenkrankheit leidet (habt ihr das gewusst?) und Georgis Sorge nicht genug für den Zarensohn tun zu können. Die Liebe zu Anastasia kommt dann noch hinzu. Zwei Menschen unterschiedlicher Abstammung, die normalerweise keinen Bund eingehen können oder dürfen, da sie nicht standesgemäß ist, denn Georgi ist ein armer Bauernjunge und Anastasia eine echte Prinzessin. Aber wie es immer so ist, kommt doch alles anders und die beiden finden zueinander, auch wenn die Umstände eher grausam sind. Wer sich in der Geschichte der Zarenfamilie etwas auskennt, weiß worauf ich anspiele. Ich will nicht alles verraten, denn dieses Buch ist einfach so wunderbar geschrieben, das man es selbst in die Hand nehmen muss um es zu lesen.

"Das Haus zur besonderen Verwendung" hat es tatsächlich gegeben und wer sich dafür interessiert darf sich gerne weiter darüber informieren. Wir lernen ein Stück weit über die Oktoberrevolution, wir geleiten
Georgi Daniilowitsch Jatschmenew als jungen Mann durch den Palast und wir geleiten ihn durch die schwere Krebserkrankung seiner Frau Soja, seiner großen Liebe. Soja heißt übersetzt "Das Leben".


Mich hat die Geschichte sehr bewegt, denn die Romanovs waren mir wie gesagt nicht unbekannt, aber ich durfte noch ein klein wenig weiterlernen und sie kennenlernen. Die Personen sind so gut beschrieben das ich sie vor meinen geistigen Auge fast bildlich sehen kann. John Boyne hat wirklich die besondere Gabe auszuschmücken und uns mitzunehmen in andere Welten. Ich sagte schon, das das Buch recht vorhersehbar ist, da ich einiges über die Zarenfamilie schon wusste, aber es bewegt und berührt dennoch wenn man es dann noch einmal lesen muss.

Für mich war es das 3. Buch des Autoren und ich kann nur sagen, dieser Mann kann wirklich schreiben und ich bin immer noch dankbar für die Empfehlung für das Buch und die Leihgabe. Ich befand mich schon zweimal im Krieg, davon einmal im KZ, einmal direkt an der Front und nun in Russland. Ich merke, das John Boyne diese Dinge, vor allem Tabuthemen besonders am Herzen liegen und er sie so umschreibt, das sie auch uns bewegen und berühren.





Klappentext:
Russland 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der sechzehnjährige Bauernsohn Georgi mit Glück und Geistesgegenwart ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Zar Nikolaus II. ruft Georgi daraufhin nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt, der nicht nur als Thronfolger in ständiger Lebensgefahr schwebt. Georgi weicht dem kleinen Zaren fortan nicht mehr von der Seite und findet in ihm einen Freund. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet er auch der Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi ist entschlossen, für Anastasia bis zum Äußersten zu gehen. Aber dann erhebt sich das Volk gegen den Zaren; das ganze Land taumelt dem Abgrund der Revolution entgegen. Anastasia und ihre Familie werden an einen geheimen Ort verschleppt ins "Haus zur besonderen Verwendung".
Mit diesem außergewöhnlichen Roman hat John Boyne den Menschen, die eine der dramatischsten Epochen Russlands erlebt und erlitten haben, ein Denkmal gesetzt. Die Geschichte vom tapferen Georgi, seinem kleinen Schützling und seiner großen Liebe ist eine Geschichte, die man nie mehr vergisst.





Dieses Buch ist wirklich faszinierend und wer John Boyne kennt und schätzt wird auch hier ein echtes Meisterwerk des Autoren kennen lernen. Mich hat es wirklich gepackt und ich kann nicht anders und muss eine Leseempfehlung und 5 volle Sterne verteilen. Natürlich gibt es eine echte Leseempfehlung, denn in diesem Buch vereint sich einiges. Wir haben ein klein wenig Krimi, Historisches, eine Liebesgeschichte und sicherlich noch vieles, vieles mehr verpackt in eine wunderbare Geschichte.
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26.11.2013
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