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Das späte Geständnis des Tristan Sadler

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London, September 1919: Der junge Tristan Sadler steigt in einen Zug. Er fährt nach Norwich, um sich dort mit Marian Bancroft, der Schwester seines toten Kameraden Will, zu treffen, mit dem er Seite an Seite im Ersten Weltkrieg gekämpft hat. Als Gepäck trägt Tristan ein Bündel Briefe mit sich - und seine Erinnerung.
In Norwich trifft sich Tristan mit Marian in einem Café. Er erzählt ihr von seiner ersten Begegnung mit Will im Ausbildungslager Aldershot; von der Schiffspassage nach Nordfrankreich, vom Leben und Sterben im Grabenkampf, aber auch von der Freundschaft und dem Vertrauen, das sich die beiden jungen Männer schenken. Und er legt Zeugnis darüber ab, wie Will sein Leben einsetzt, um sich unter unmenschlichen Bedingungen einen Rest von Menschlichkeit zu bewahren. Tristans erschütternder Bericht ist ebenso schonungslos wie ungeheuerlich, und doch bleibt er Marian die schrecklichste Wahrheit schuldig - vorerst.

Medium Gebundene Ausgabe
Seitenzahl 360
Erscheinungsdatum 2012-02-01
Sprache Deutsch
Herausgeber Arche Verlag
EAN / ISBN-13 9783716026649
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Kundenbewertungen
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Melanie schreibt:
John Boyne ist in meinen Augen ein großartiger und herausragender Autor. Er greift Themen auf an die sich andere nicht heranwagen würden und schildert diese in einer Form, die uns nicht nur mitten in das Geschehen der damaligen Zeit entführen, sondern uns auch mit einem beklemmenden und bedrückenden Gefühl zurücklassen.

Ein Wort zuviel von mir und ich nehme die komplette Spannung oder die Neugier auf das Buch, daher werde ich mich heute wirklich kurz fassen müssen. Ich überlasse gerne anderen hier zu spoilern und zu verraten, was damals wirklich geschehen ist und Tristans Leben komplett verändert hat. Ich kann nur sagen bzw. möchte darauf hinweisen, daß auch hier ein Tabuthema aufgegriffen wird und wir froh sein können in der heutigen Zeit zu leben. Früher wurde man mit 17 aus dem Haus gejagt und verflucht. Unvorstellbar für uns die im heute leben, aber für die damalige Zeit völlig normal. Mein Kind ist mein Kind, egal, was es anstellt, wie es fühlt oder anders denkt als ich. Ich halte zu ihm / zu ihr bis zum Schluss. Ich hatte beim Lesen eine große Wut im Bauch auf die Familie von Tristan, die sich einfach von ihm abwendet und ihn mit seinen 17 Jahren an die Front schickt. Was er dort alles erlebt und wie sehr er sich verändert, lest bitte selbst. Die blutigen Details kann ich ohne schlechtes Gewissen auslassen.

Dieses Buch unterscheidet sich von allen Büchern, die ich bisher gelesen habe und ist definitiv ein Buch, was zum Nachdenken anregt. Dadurch, daß ich mir schon vorher ein Bild darüber gemacht habe, wusste ich in etwa was mich erwartet und es ist genauso eingetroffen. Nur viel, viel schlimmer. Ein sensibler Mensch wie ich fühlt mit Tristan mit, aber verachtet ihn auch. Gerade das letzte Kapitel haut einen mächtig aus den Socken und hinterlässt ein wirklich bitteres Gefühl.

Leicht zu Lesen, aber dennoch keine leichte Kost. Ein echter John Boyne Roman. Ein Roman der nicht einfach nur gelesen werden kann, sondern zum Nachdenken anregen wird.

Natürlich eine Leseempfehlung von mir! Mal wieder ein echtes Meisterwerk!
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29.11.2015
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