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Der Wal und das Ende der Welt: Roman

EAN: 9783103974270
Kategorie: Literatur
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Ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

»Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?

Medium Gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 2019-03-27
Edition 2
Herausgeber S. FISCHER
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Iris schreibt:
Knapp an der Realität vorbei
„Die Gesellschaft ist nur drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt“, heißt es im Roman. Was geschieht mit den Menschen, wenn sie sich auf vertraute alltägliche Abläufe nicht länger verlassen können und der Kreislauf der Gesellschaft plötzlich stoppt?
Am Strand von St. Piran taucht ein Wal auf und spült Joe Haak ans Ufer. Wie Jona in der biblischen Erzählung, der eine aufgeschobene Mission zu erfüllen hatte, hat auch Joes Auftauchen einen tieferen Sinn für die Bewohner von St. Piran, aber noch ahnt keiner, dass beide eine Wende in der Welt ankündigen und gleichzeitig zu deren Lösung beitragen.
Das Personal der Handlung ist gutmütig und hilfsbereit. Soviel Selbstlosigkeit kann einen stutzig machen, weil es bei 300 Menschen unwahrscheinlich ist, dass sich alle zusammentun, sobald sich ein Konflikt auftut. Die Figurenzeichnung Ironmongers ist detailliert und liebevoll. Da im Handlungsverlauf wiederholt Entscheidungen getroffen werden müssen, fragt man sich selbst: Was hätte ich getan, wenn das Unerwartete eintritt? Ironmonger setzt hier Thomas Hobbes ein: „Hobbes‘ Naturzustand ist ein Krieg aller gegen alle.“ Diese Worte spielen auf den alles antreibenden Egoismus an. Hobbes‘ These wird zum Überthema und gleichzeitig von den loyalen Dorfbewohnern widerlegt.
Dass die Krise die Hilfsbereitschaft der Menschen nicht einkalkuliert hat, sorgt weniger für einen Überraschungseffekt als für Rührung. Zu einfach scheint die Lösung. Dadurch wirkt der Roman . ie eine ungewohnt optimistisch anmutende Dystopie, die komplexe Zusammenhänge zwar plausibel erklärt, sie aber zu simpel auflöst und der Geschichte dadurch den Spannungsbogen nimmt. Diese Genre-Mischung wirkt wie ein Hybrid, als das sich sogar auch eine der Figuren selbst bezeichnet. Die sprachlich und inhaltlich klare Geschichte brachte mich wiederholt zum tieferen nachdenken, jedoch wurde mit der zu simplen Auflösung auch die Möglichkeit der Realität umgangen.
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23.04.2019
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