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Die Geschichte der Bienen: Roman

EAN: 9783442756841
von: Maja Lunde
Kategorie: Gegenwartsliteratur
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England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte - die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?



Medium Gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 2017-03-20
Sprache Deutsch
Herausgeber btb Verlag
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Kundenbewertungen
4 Bewertungen 5.0 von 5 Sternen
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Susanne schreibt:
Umweltroman
Ein Zukunfsroman mit enger Anlehnung an die Realität und äußerst dünsteren Aussichten für die von uns zerstörten Umwelt. Im Mittelpunkt sehen die Bienen, die das Leben der Menschen seit Generationen begleiten.
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16.06.2017
Lena schreibt:
Atmosphärisch intensiver Erzählkomplex
„Die Geschichte der Bienen“ enthält im Endeffekt drei separate Geschichten. Erst ganz zum Ende hin wird eine Verknüpfung aufgezeigt, ansonsten ist den Geschichten nur gemein, dass sie es im Groben mit Bienen zu tun haben. Eine Gemeinsamkeit ist noch, dass alle drei Hauptfiguren der jeweiligen Teilgeschichte aus der Ich-Perspektive berichten. Dennoch ist es mir überhaupt nicht schwer gefallen die einzelnen Kapitel auseinanderzuhalten, da doch drei sehr unterschiedliche Charaktere geboten werden, die alle ihre Stärken und Schwächen haben.
Die einzelnen Geschichten sind sehr intensiv erzählt. Dieser Eindruck entsteht bei mir nicht, weil etwa eine kraftvolle Sprache gewählt wird, sondern weil den Figuren durch einfache Mittel (einfache Sprache, kurze Sätze) intensiv hinter den Kopf geschaut wird.
Neben diesem leichten Spannungseffekt hält mich auch bei der Geschichte, dass alle drei Teilgeschichten unheimlich viele Hoch und Tiefs erzählen. Durch sehr unterschiedliche Emotionen wird eine intensive Beziehung zwischen Figuren und Lesern geknüpft und das ist ganz klar die Hauptstärke von diesem Roman.
Die Bienen an sich bieten den Nebenschauplatz. Sie sind nicht die Hauptfiguren, aber sie geben den einzelnen Geschichten einen Rahmen und verknüpfen sie letztlich auch miteinander. Dennoch erfährt man unheimlich viel über die Bienen, sowohl naturwissenschaftlich, als auch historisch.
Fazit: Über Zeit und Raum hinweg werden drei Einzelgeschichten erzählt, die nur durch die Geschichte der Bienen miteinander verknüpft sind. Die Einzelgeschichten sind jeweils emotional ausladend bedient, so dass schnell eine Verbindung zu den drei Hauptfiguren erzeugt wird. Insgesamt entsteht eine intensive Erzählatmosphäre, der man sich spätestens nach einem Drittel nicht mehr entziehen kann. Dass man so ganz nebenbei noch eine Menge über Bienen lernt, ist ein nettes Gimmick, das meine klare Leseempfehlung unterstützend abrundet.
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02.06.2017
Anna schreibt:
To bee or not to bee
Maja Lunde hat einen wunderbaren Roman geschaffen, der dem Leser einen tiefen Blick in den Bienenstock erlaubt. Braun-gelb und geflügelt sind ihre wichtigsten Protagonisten, die Tiere, die sich als Konstante durch die drei Handlungsstränge ziehen. Man lernt vieles über die Insekten, Lunde verpackt die Informationen aber in kleine Häppchen, die sich hervorragend in die Handlung einfügen. Die Bedeutung der Bienen für die Landwirtschaft und damit ihre Bedeutung für den Menschen spielt eine große Rolle. Nachdenkliche Töne lässt die Autorin anklingen, aber auch warnende. Der Handlungsstrang um Tao malt ein düsteres Bild einer bienenlosen Welt und die Warnung senkt sich dem Bienenstachel ähnlich ins Fleisch des Lesers. Doch das Buch wartet nicht nur mit beklemmender Endzeitthematik auf, sondern weiß auch zu unterhalten. Alle drei Geschichten sind liebevoll ausgearbeitet, die Charaktere echt und glaubwürdig. Die Eltern-Kind-Beziehung steht immer im Fokus (ein interessanter Gegenpol übrigens: im Bienenstock ist der Einzelne nichts, für die eigene Familie jedoch alles), man sieht diese im Wandel der Zeit gegenüber gestellt. Die Figuren wirken in ihren jeweiligen Epochen authentisch, und ich habe eigentlich alle drei sehr gemocht. Die verschiedenen Handlungsstränge wirken nicht mühsam zusammen zwischen die Buchdeckel gequetscht, sondern weisen genug Gemeinsamkeiten auf um ein großes Ganzes zu bilden. Sprachlich hat mich die Autorin ebenfalls überzeugt, sie trifft immer den richtigen Ton, von anklagend bis (honig-)süß. Ihr Erzählstil, zusammen mit ihrer hervorragend konzipierten Geschichte, haben mich dann auch an den Seiten kleben lassen, sodass ich dieses Buch sehr genossen habe und jetzt nicht nur Lust auf ein Honigbrot habe, sondern sehr gespannt auf die kommenden Romane der Autorin bin.
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13.04.2017
Simone schreibt:
Beeindruckendes Werk
Während dem lesen kam bei mir öfter mal der Gedanke auf, wie die Geschichten zusammenpassen, weil sie immer so nebeneinander herliefen und anscheinend nichts miteinander zu tun hatten. Daher las ich voller Ungeduld immer weiter, denn die Autorin hat es geschafft, erst ganz am Schluss die Zusammenhänge zu liefern und so blieb mein Interesse und die Spannung auch bis zum Schluss erhalten. Das Buch ist auch nicht spannend, wie wenn man einen Krimi liest, sondern spannend in der Hinsicht, dass man wissen will, warum die Bienen verschwunden sind und welche Auswirkungen das auf die Menschheit hat.
Die Ausführungen von Tao fand ich am besten, denn sie stellt die Zusammenhänge der damaligen Zeit bis zum Jahr 2098 dar. Von ihr erfährt man, wie es zu dem Kollaps kam. Aber auch bei den anderen beiden Protagonisten merkte man die Verzweiflung und die Hoffnung, dass man es schafft, dass alles sich zum Guten wenden wird. Aber auch die Trauer und die Frustration, als Rückschläge kamen. Überhaupt hat die Autorin sehr toll die Emotionen der Protagonisten herausgestellt und sie dadurch sehr lebendig werden lassen.
Am Ende stellt sich die Frage, was können wir jetzt und heute verändern? Wie können wir dazu beitragen, dass solch ein Szenario nicht passiert? Durch die ganzen Giftstoffe und Insektenvernichtungsmittel, die überall gespritzt werden, ist dieses Buch nicht weit weg von der Realität. Mich hat dieses Buch darin bestätigt, auch weiterhin in meinem Garten Blumenwiesen anzubauen, damit die Bienen und anderen Insekten unterschiedlichen Nektar finden und keine Monokulturen entstehen. Wenn alle Gärten durch Kies und Steine zugeschüttet werden, nur damit der Garten pflegeleicht wirkt, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass Insekten aussterben. Ein sehr unscheinbares Buch, das aber sehr inhaltsreich ist und mich nachdenklich zurücklässt!
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31.03.2017
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