Verkaufen
Bücher & mehr kaufen
Kleidung kaufen
nach
oben

Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind - und andere nicht

Kategorie: Lebenshilfe
1 Bewertung
Gebraucht - Sehr gut
34,17 €
Gebraucht - Akzeptabel
34,17 €
  • Geprüfte Gebrauchtware
  • Versandkostenfrei ab 10 Euro
 % SALE % 
sofort lieferbar

34,17

inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten
Zahlungsarten
Versand
Aktuell haben wir leider keine ausführliche Beschreibung zu diesem Artikel.
Medium Audio CD
Erscheinungsdatum 2009-03-18
Sprache Deutsch
Edition 1
Herausgeber Campus Verlag
Format Audiobook
EAN / ISBN-13 9783593389233
Bei Amazon kaufen

Die gelieferte Auflage kann ggf. abweichen.

Mehr von Malcolm Gladwell
 
Kundenbewertungen
1 Bewertung 5.0 von 5 Sternen
5 Sterne
 
4 Sterne
 
3 Sterne
 
2 Sterne
 
1 Stern
 
Frank schreibt:
Bill Gates wurde 1955 als Sohn eines wohlhabenden Rechtsanwalts und einer Lehrerin in Seattle geboren. Im Alter von 13 Jahren wurde er auf die exklusive "Lakeside School" geschickt – eine ganz außergewöhnliche Privatschule, wo es schon damals Computer und einen Computer-Club gab.
Der mathematisch hochtalentierte Nerd Gates machte sich sofort daran, ungeheure Mengen an Zeit und Energie in die Analyse von Rechensystemen und Programmiersprachen zu investieren. Bald darauf war er imstande, selbst Programme zu schreiben. Zusammen mit seinem Mitschüler Paul Allen entwickelte er das zur Messung von Verkehrsströmen dienende "Traf-O-Data", das ihnen 20 000 Dollar einbrachte. 1973 ging Gates an die Universität Harvard. Doch anstatt sein Jura-Studium zu beenden, beschäftigte er sich vor allen Dingen mit der Verbesserung des Kleincomputers "Altair 8800" und gründete schließlich zusammen mit Paul Allen das Unternehmen "Microsoft".
Ein mysteriös anmutendes Phänomen: Verblüffend viele der besten professionellen Eishockey-Spieler Kanadas sind Im Januar, Februar oder März geboren. Doch es gibt hierfür eine simple Erklärung. In Kanada werden talentierte Nachwuchsspieler im Alter von neun und zehn Jahren in die Jugendmannschaft aufgenommen. Da der Stichtag für die Rekrutierung der 1. Januar ist, sind diejenigen Jugendlichen in der günstigsten Position, die in den ersten Wochen des Jahres Geburtstag haben. Denn wer zu den ältesten eines Jahrgangs gehört, hat etlichen jüngeren Spielern voraus, einige Zentimeter größer zu sein, einige Pfund mehr auf die Waage zu bringen und schon etwas länger auf dem Eis gestanden zu haben. Diese Nachwuchsspieler haben deswegen von vornherein weitaus bessere Chancen, in die Auswahlmannschaft zu gelangen, wo sie intensiv gefördert werden. Und so verschafft ihnen die Gnade der frühen Geburt einen Vorsprung, den die meisten Konkurrenten nie mehr einholen können.
Der Zufall des Geburtsdatums spielt nicht nur im kanadischen Eishockey eine erhebliche Rolle. In vielen der bedeutendsten Eishockey-Ligen der Welt sind ungefähr 40 Prozent der Spieler im Januar, Februar oder März geboren, wohingegen gerade einmal 10 Prozent im Oktober, November oder Dezember zur Welt gekommen sind. Ganz ähnlich sind die Verhältnisse in der Sphäre des Fußballs. Und einiges deutet darauf hin, dass es auch in Schulen kaum anders zugeht.
Was unterscheidet diejenigen, die es geschafft haben, in der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder in den Künsten auf die absoluten Spitzenpositionen zu gelangen, von all denen, die auf der Strecke geblieben sind? Alles in allem ziemlich - behauptet der amerikanische Wissenschaftsjournalist Malcolm Gladwell. In seinen Augen ist es ein Mythos, dass die Karrierechancen eines Individuums vor allen Dingen von seinen Charaktereigenschaften, Begabungen und Fähigkeiten abhängen würden. In Wahrheit seien es in erster Linie zufällige Umstände, auf die es ankomme. Man müsse zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Man müsse aus dem richtigen Elternhaus stammen, in dem richtigen soziokulturellen Milieu aufgewachsen sein und mit den richtigen Beziehungsnetzwerken ausgerüstet zu sein. Dass es darüber hinaus nötig ist, ein gewisses Talent mitzubringen, leugnet Gladwell nicht. Doch entscheidend sei nicht, dass man genügend Talent habe, sondern dass man sein Talent so lange kultiviere, bis aus ihm eine virtuos beherrschte Kunst geworden sei. Diese Kultivierung würde allerdings eine Investition von ungefähr 10 000 Übungsstunden erfordern. Die allermeisten würden schon daran scheitern, dass sie sich einen derartigen Aufwand an Zeit und anderen Ressourcen nicht leisten könnten. Gladwell ist sich sicher, dass viele mit den Grundgedanken seiner Theorie intuitiv vertraut sind, aber nicht wahrhaben wollen, was sie wissen. So würden Eltern ständig von der Angst geplagt werden, dass ihr Kind zum Schulversager werden könnte, wenn sie es auf die falsche Schule schicken würden. Das lasse darauf schließen, dass sie keineswegs glauben, dass es derart begabt wäre, dass ihm ein schlechter oder mittelmäßiger Unterricht nichts anhaben könnte. Das alles würde jedoch in Vergessenheit geraten, wenn das Kind später Karriere gemacht habe. Und am Ende wird der Überflieger als jemand gesehen, den allein sein Talent und sein Charakter zu dem gemacht haben, der er heute ist.
Was Gladwell hier schreibt, ist zwar nicht völlig neu. Trotzdem hat sein Buch ähnliche Vorzüge wie seine Bestseller „Tipping Point“ und „Blink“. Und es kann mit Geschichten, die es in sich haben, und einer Reihe verblüffender Fakten aufwarten. Ein augenöffnendes Buch.
weiterlesen weniger lesen
21.12.2016
medimops verwendet Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Geräte- und Browsereinstellungen nachzuvollziehen. weiterlesen
Impressum | Datenschutz
Newsletter 10% Rabatt