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Die Falle: Roman

Kategorie: Deutschland
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Sie stellt ihm eine Falle. Aber ist er wirklich ein Mörder?

Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen - Köder ist sie selbst.

Dass sie darüber hinaus eine schreckliche Erinnerung aus der Vergangenheit quält, wissen nur wenige. Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden - und den Mörder flüchten sehen. Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume. Deshalb ist es ein ungeheurer Schock für sie, als sie genau dieses Gesicht eines Tages über ihren Fernseher flimmern sieht. Grund genug für Linda, einen perfiden Plan zu schmieden - sie wird den vermeintlichen Mörder in eine Falle locken. Doch was ist damals in der Tatnacht tatsächlich passiert?

Medium Gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 2015-03-09
Sprache Deutsch
Herausgeber btb Verlag
EAN / ISBN-13 9783442754915
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Kundenbewertungen
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Lena schreibt:
"Die Falle" handelt von der erfolgreichen Romanautorin Linda Conrads. Für ihre Fans und die Öffentlichkeit ist sie jedoch ein Rätsel, denn sie hat seit 11 Jahren das Haus nicht verlassen und bringt nur jedes Jahr einen neuen Roman raus. Daher ist die Aufruhr groß, als sie einen Krimi ankündigt. Was keiner ahnt, Linda hat im Fernsehen den Mörder ihrer Schwester erkannt und möchte diesen mit dem Krimi, der von der Ermordung ihrer Schwester handelt, in ihr Haus locken, um ihn zu überführen.
Nun da die Taschenausgabe von "Die Falle" auf den Markt gekommen ist, bin ich nun auch in das Vergnügen gekommen den doch sehr gehpyten Thriller von Melanie Raabe zu lesen. Der Klappentext hat auch wirklich sehr mysteriös geklungen, daher wollte ich sehr gerne überprüfen, ob der Großteil der Leser Recht behalten würde.
Der Einstieg gelingt etwas holprig: das liegt an der Hauptfigur, die unnahbr bleibt. Man wird zwar mit ihrem Denken vertraut gemacht, aber sie wirkt sehr kontrolliert und emotional abgestumpft, so dass man nur schwer Zugang zu ihr findet. Zudem wird die Handlung sorgfältig vorbereitet: d.h. es gibt zunächst einige Längen. Aber diese Seiten runden im Rückblick das Gesamtwerk perfekt ab.
Die große Stärke dieses Thriller sind sicherlich nicht die Figuren, sondern, wie die Geschichte im Erzählstil geschrieben ist. Wie die einzelnen Aspekte ineinander gefügt sind und wie diese immer wieder für überraschende Wendungen sorgen. Erst wenn man die letzte Seite gelesen hat, begreift man, welches Kunstwerk sich hinter "Die Falle" versteckt. Es ist alles von vorne bis hintern durchdacht, alles ist in sich stimmig und durchgängig auf einem anspruchsvollen Niveau ausgearbeitet.
Weiterhin genial ist, dass man die Geschichte nur aus der Perspektive von Linda erlebt, so dass man komplett auf ihr Denken angewiesen ist. Man nimmt unweigerlich ihr Denken an und schafft es nur noch selten sich als unbeteiligte dritte Person eine objektive Sichtweise anzulegen. Man weiß irgendwann nicht mehr, was Realität ist und was Wahnsinn. Wann wird man wieder in die Irre geführt? Die Geschichte ist also psychisch sehr gut durchdachte: für den Leser eine Herausforderung, verbunden mit einigen Überraschungen. Und irgendwann ist man an dem Punkt, dass man nur noch weiterlesen möchte: wie wird das Ganze nun aufgelöst? Die Spannung ist auf dem Siedepunkt, um am Ende in Perfektion aufzugehen.
Fazit: Leider kann ich nicht viel mehr ausführen, da die ganzen Genialitäten aufzulisten mit vielen Spoilern verbunden wären, daher nur der Rat: dieses Buch muss gekauft werden! Den zähen Beginn hat man schnell vergessen, denn er ist für das Gesamtwerk wichtig. "Die Falle" ist einfach stilistisch ein Volltreffer, gepaart mit Psychospielchen, denen sich der Leser ausgesetzt sieht und Hochspannung und am Ende wird man zufrieden sein. Ich bin froh, dass ich noch auf diesen Zug aufgesprungen bin und "Die Falle" gelesen haben, denn es hat sich vollkommen gelohnt!
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15.05.2016
Tanja schreibt:
Inhalt

Linda lebt seit dem Tod ihrer Schwester seit Jahren zurückgezogen in ihrem Haus. Was ist damals wirklich passiert? Plötzlich glaubt sie, den Mörder im Fernsehen wiederzuerkennen und will ihm eine Falle stellen um endlich Ruhe zu finden und zu erfahren, warum ihre Schwester Anna sterben musste

meine Meinung

Ich habe den Roman im Rahmen einer Leserunde gelesen.

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, hat mir aber gut gefallen. Vor allem am Anfang vermittelt er sehr gut die Isolation, in der Linda lebt. Es erscheint einem eher wie ein Dahinvegetieren, nicht wie ein richtiges Leben... auch wenn Linda das Beste aus ihrer Situation macht und sich mit den Umständen arrangiert zu haben scheint

Man kommt beim Lesen ganz schön ins Grübeln. Zunächst einmal ist das Buch sehr spannend geschrieben. Es findet ein Wechsel zwischen Lindas Handlung und ihrem geschriebenen Roman statt. Das Kapitel endet meist an einer spannenden Stelle, sodass man gar nicht anders kann als weiter zu lesen.

Linda glaubt, den Mörder ihrer Schwester gefunden zu haben und will ihm eine Falle stellen, damit er gesteht. Doch es kommt anders als erwartet und man teilt Lindas Zweifel, glaubt an sein Alibi, glaubt plötzlich an Lindas Schuld... oder vielleicht gibt es doch einen unbekannten Dritten.

Zeitweise glaubt man selbst, dass Linda vielleicht verrückt sein könnte... so traumatisiert ist, dass sie vielleicht einfach nur verdrängt, was sie getan hat.

Das Ende war für mich völlig unerwartet, aber genau das macht einen guten Roman aus.... wenn nicht genau das passiert, was ich annehme... wenn er mich noch überraschen kann. Erschreckend, wie schnell man sich doch manipulieren lässt... Dinge für wahr hält, die gar nicht wahr sind... bloß weil sie einem als Wahrheit verkauft werden.

Leider kam mir das Ende etwas zu rasant, da hätte man vielleicht noch ein bisschen mehr rausholen können.

Linda lernt man als Charakter gut kennen. Zu allen anderen Personen habe ich leider keinen richtigen Bezug gefunden.

Ich scheine nicht allein mit der Meinung zu sein, dass die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Linda und dem im Mordfall ihrer Schwester ermittelnden Polizist völlig überflüssig ist. Nettes, nebenher plätschernedes Beiwerk.

Fazit

Durchaus unterhaltsam, spannend und empfehlenswert. Das Ende und die Ausgestaltung der Charaktere hätte nur durchaus noch mehr Potential geboten.
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23.09.2015
Melanie schreibt:
"Die Falle"zu lesen, war grandios, denn der Spannungsbogen, der das ganze Buch über aufrecht erhalten wird, konnte mich fesseln und gleichermaßen verwirren. Es handelt sich hierbei um einen Debütroman der Autorin und ich bin fasziniert von der sprachgewaltigen Story. Gerne würde ich mehr Bücher von Melanie Raabe lesen und hoffe sehr, dass sie es schafft die Leserwelt von sich zu überzeugen. Für mich als Leser war die Story wirklich überwältigend, da ich die Protagonistin Linda erst nach und nach zu verstehen begann. Ein entsetzliches Erlebnis zwingt sie in die Knie und führt dazu, dass sie sich komplett von der Außenwelt zurückzieht. Nachvollziehbar auf der einen Seite, unvorstellbar auf der anderen. Menschen brauchen Wärme und andere Menschen um sich herum, um nicht zu vereinsamen. Am Anfang sieht es so aus, als würde Linda ihr Leben genügen, bis zu dem Zeitpunkt als sie das Monster, welches ihre Schwester getötet hat, in den Nachrichten erblickt. Was in der Tatnacht geschah, bleibt uns lange verborgen, bis irgendwann alle Dämme brechen und die Wahrheit ans Licht kommt. Es ist ein Katz und Maus Spiel, bei dem es nur einen Gewinner / eine Gewinnerin geben kann. Melanie Raabe schafft es zu überzeugen, denn ich blieb gespannt auf die Auflösung und entwickelte meine eigenen Theorien, die sich nach und nach zerschlugen. Ein junges Leben ausgelöscht und der Täter nie überführt? Linda verarbeitet ihr Erleben in einem Roman und bietet so die Möglichkeit mit dem Monster in Kontakt zu treten. Alles scheint für ihn als Mörder zu sprechen und dennoch bleibt Linda nach Durchführung ihres Plans ratlos wie zuvor. Hat sie sich so sehr getäuscht? Ist sie vielleicht selbst die Mörderin ihrer Schwester?

Eine geniale Story, in der ich mich regelrecht verbissen habe, denn durch die ganzen Emotionen die sich aufbauen, blieb mir nichts anderes übrig um immer mehr und mehr in der Story einzutauchen, bis diese sich in einem grandiosen Finale entladen konnte. Von mir eine Leseempfehlung, da ich keine Ecken und Kanten entdecken konnte, sondern von Anfang an absolute Hochspannung verspürte. Wir lernen eine Frau kennen, die es schafft, über sich selbst und ihre Ängste hinauszuwachsen und denjenigen, den sie selbst als Monster bezeichnet herauszufordern. Wahrheiten können erschrecken, verletzten, aber manchmal auch dazu führen, dass die innerliche Starre verschwindet und Menschen heilen können.
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29.08.2015
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