Valmont

 
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Valmont

Beschreibung

Die letzten vier Jahre hat die 15-jährige Cécile unter der gestrengen Aufsicht von Klosterschwestern verbracht, nun verlässt sie die schützenden Mauern des Konvents, um sich auf ihre bevorstehende Vermählung vorzubereiten. Das junge und naive Mädchen, das ihren
zukünftigen Ehemann noch nicht kennt, wird in die Obhut der verwitweten Marquise de Merteuil gegeben. Diese ist eine Cousine und zugleich enge Vertraute von Céciles Mutter, Madame de Volanges, und soll dafür Sorge tragen, dass die junge Braut zwar unschuldig, aber nicht gänzlich
unvorbereitet ins Leben und die Ehe entsendet wird. Noch ist die Verlobung nicht offiziell ausgesprochen, dennoch wird die Marquise dem zukünftigen Gemahl ihres Schützlings vorgestellt. Es fällt ihr nicht leicht, die Fassung zu bewahren, denn Céciles Verlobter ist kein geringerer als
Monsieur Gercourt, ihr heimlicher Geliebter, der sie erst vor wenigen Tagen verlassen hat.



Äußerlich vollkommen ruhig und gefasst, innerlich aber rasend vor Eifersucht und Zorn, plant die Marquise die Rache an ihrem Geliebten. Von ihrer Cousine hat sie erfahren, dass Gercourt von der Jugend und der Jungfräulichkeit seiner Braut geradezu besessen ist - genau hier will sie ihn
jetzt treffen. Dabei ist sie auf die Hilfe des notorischen Frauenverführers Vicomte de Valmont, der einst auch ihr Geliebter war, angewiesen. Er soll das arglose Mädchen entjungfern, und dem zukünftigen Gemahl das Vergnügen der ersten Nacht rauben. Doch Valmont weigert sich zunächst,
er hege keinerlei Interesse an der jungen Cécile, sein Herz schlage seit kurzem ausschließlich für die tugendhafte und fromme Madame de Tourvel, die allerdings verheiratet ist und ihm eine klare Absage erteilt hat.



Unterdessen hat sich auch Cécile verliebt, Ziel ihrer Begierde ist der junge Harfenlehrer Chevalier de Danceny, der ihr zarte Liebesbriefe voller Poesie schreibt. Sie vertraut sich der Marquise de Merteuil an, die daraufhin zwar vorgibt, ihrem Schützling helfen zu wollen, sie in Wirklichkeit aber
umgehend an die Mutter verrät. Danceny wird des Hauses verwiesen, die Marquise arrangiert jedoch in der Hoffnung, dass Cécile ihre Jungfräulichkeit verliert, ein heimliches Treffen zwischen den jungen Liebenden. Valmont bemüht sich weiterhin um Madame de Tourvel, dass sie so
standhaft ist und ihren Gemahl nie betrügen würde, spornt ihn nur zusätzlich an. Die Marquise überredet ihn zu einer Wette: Sie verspricht ihm eine Liebesnacht, wenn er es ihm gelingt, Madame de Tourvel vom Weg der Tugend abzubringen.



Nach dem, aus ihrer Sicht missglückten, Tête-à-tête von Cécile und Danceny überredet die Marquise de Merteuil Madame Volanges, mit Cécile einige Zeit auf dem Land verbringen zu können. Auf dem Schloss des Vicomte de Valmont kommt es schließlich zu der von ihr so ersehnten
Begegnung von Valmont und Cécile. Aber auch der Vicomte ist seinem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, die von ihrem Ehemann vernachlässigte Madame de Tourvel ist endlich seinem Charme erlegen. Doch der Vicomte und die Marquise verstricken sich nach und nach in den raffiniert
gesponnenen Netzen ihrer teuflischen Intrigen. Danceny fordert seinen Rivalen zum Duell heraus, das für Valmont tödlich endet. Als Cécile vor den Traualtar tritt um Gercourt zu ehelichen, trägt sie ein Kind des Vicomte unter ihrem Herzen ...

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