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Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi)

Kategorie: Belletristik
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Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen: Ein toter Nachtwächter lag mehrere Tage unentdeckt in einem Firmengebäude. Schnell wird klar, es war Mord. Gemeinsam mit Oliver von Bodenstein ermittelt Pia im Umkreis einer Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpft. Dabei stoßen sie auf ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen wert ist - und einen Mann das Leben kostet ...

Entdecken Sie auch SOMMER DER WAHRHEIT, einen fesselnden Roman, den Nele Neuhaus unter dem Namen Nele Löwenberg geschrieben hat!

Medium Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 2012-06-08
Sprache Deutsch
Herausgeber Ullstein Taschenbuch
EAN / ISBN-13 9783548284675
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Lena schreibt:
Bei "Wer Wind sät" handelt sich es sich um den fünften Fall des Ermittlerduos Kirchhoff und Bodenstein. Der Fall führt sie auf das Grundstück eines alten Mannes, der sterben muss, weil er sich dagegen wehrte für zwei Millionen das besagte Grundstück zu verkaufen, damit doch ein Windpark entstehen kann. Kirchhoff und Bodenstein stoßen bei ihren Ermittlungen auf skurpellose Energiepolitiker, nicht gerade ziemperliche Windpark-Gegner und gierige Verwandte und diese Mischung an möglichen Verdächtigen stellt sich als nicht gerade einfach heraus.
Mit "Schneewittchen muss sterben" hat Nele Neuhaus einen richtigen Kracher gelandet, dagegen fällt "Wer wind sät" doch etwas ab. Der Fall an sich ist gut gemacht, weil man auch wieder langsam herangeführt wird. Zunächst findet man die Leiche eines Sicherheitsmannes bei der Windpark-Firma, doch dieser Fall erhält noch nicht die Medienaufmerksamkeit, erst als mit Ludwig Hirtreiter einer der erbittersten Windpark-Gegner und zudem auch noch der Besitzer des Grundstückes, das für viel Geld der Standort dieser Anlage werden soll, brutal ermordet wird, geht es so richtig los.
Wie immer werden viele Charaktere eingeführt und da wären wir auch schon bei der ersten Schwachstelle des Krimis. Fast alle Charaktere werden sehr unsympathisch gestaltet, jeder scheint Dreck am stecken zu haben. Einserseits führt das natürlich dazu, dass die Frage nach dem Täter bei der Anzahl an möglichen Charakteren sehr offen gehalten wird, andererseits gehen einem diesen Charaktere ab einem bestimmten Punkt nur noch auf die Nerven. Selbst mit dem Mordopfer konnte ich mich nicht wirklich anfreunden und von den potentiellen Mördern anscheinend auch keiner, so viele, wie es sind.
Mein zweiter Kritikpunkt ist dann Oliver von Bodenstein. Schon im vorherigen Teil standen bei ihm vor allem seine privaten Probleme im Vordergrund. Das fand ich jedoch noch nicht problematisch, da es mir vollkommen klar ist, dass Kommissare von Pleiten, Pech und Pannen im Privatleben auch nicht verschont werden. In "Wer Wind sät" geraten seine Privatprobleme aber schnell zu einem großen Nervfaktor. Er lernt eine in den Fall verwickelte Frau kennen, die nicht die ist, als welche sie sich ausgibt. Als diese aufgrund ihrer Heimlichkeiten fliehen muss, findet sie Unterschlupf bei Oliver von Bodenstein, der sich prompt in sie verliebt. Noch schön und gut, aber als diese Tatsache dazu führt, dass Bodenstein alles macht, nur nicht seinem Job nachgeht, da reichte es mir dann doch. Dass Annika nachher auch nicht nur das naive Mädchen war und stattdessen viel tiefer in dem Fall drin steckte, machte es dann auch nicht besser, weil man sich nur noch fragte: Und wofür hat Bodenstein jetzt den Fall und vor allem seine Partnerin im Stich gelassen?
Die Privatprobleme von Pia Kirchhoff waren dagegen wieder sehr gut in den Kontext eingebunden. Ihrem Lebenpartner fällt es nämlich immer schwerer mit anzusehen, wie sich Pia immer wieder für die Auflösung des Falles in Gefahr begeben muss. Diese Privatsache war einfach so nebenbei und so nachvollziehbar, dass sie sich nicht als unangebracht erwies. Dadurch wurde Bodensteins Nebenher natürlich noch unerträglicher.
Der Fall an sich war, wie schon angedeutet, interessant gestaltet. Während den Ermittlungen gibt es immer wieder Wendungen, so dass die Fallgeschichte an sich durchweg spannend gelungen ist. Die wichtigste Voraussetzung an einen Krimi wurde ebenfalls erfüllt: Wer der Täter ist, wurde mir wirklich erst im Endspurt klar.
Mein Fazit ist, dass es Nele Neuhaus erneut gelungen ist einen spannenden Krimi zu liefern. Spannung reicht jedoch nicht immer. So wurde der fünfte Fall vollkommen von Oliver von Bodensteins Privatproblemen gesprengt, zumal sich bei der Geschichte für mich noch einmal erwies, dass Pia Kirchhoff die eigentlich Chefin ist, während er vollkommen bauchgesteuert, ohne jegliche Vernungt agiert. Hinzu kam eine Vielzahl von unsympathischen Charakteren, was mir bei einer Fülle von Charakteren doch eindeutig zu viel ist. Ich brauche einfach immer Charaktere, die mich noch an das Gute im Menschen glauben lassen. Empfehlen würde ich "Wer Wind sät" natürlich trotzdem. Denn die Spannung ist auf jeden Fall gegeben und die Ermittlungen sind ebenfalls interessant gestaltet. Ich gebe drei Sterne!
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29.04.2016
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