Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

 
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Von Tony am 2013-11-26 11:44:51
Im Jahr 1979 schuf Regisseur Ridley Scott einen Meilenstein des Filmgenres und den ersten Teil einer später weltweit berühmten Reihe. Sein Film „Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ ist eine klassische Horrorgeschichte im Science-Fiction-Gewand. Dabei zeigt Scott dem Zuschauer im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres der damaligen Zeit (wie etwa „Krieg der Sterne“) eine dreckige, trostlose Zukunft mit moralischen Zerfallserscheinungen innerhalb der Gesellschaft und mit Protagonisten aus der Arbeiterklasse, die frustriert, verzweifelt, ratlos und vor allem menschlich sind. Außerdem wird zum ersten Mal in der Science-Fiction eine weibliche Heldin etabliert – Sigourney Weaver als „Ellen Ripley.“ Die Besatzung des Weltraumfrachters „Nostromo“ wird auf ihrem Rückweg zur Erde durch ein vermeintliches Hilfesignal eines fremden Planeten von ihrem ursprünglichen Kurs abgebracht und aus ihrem Gefrierschlaf geweckt. Entsprechend der Vorschriften landet die Crew unter Führung von Captain Dallas (Tom Skerrit) auf dem fremdartigen und unwirtlichen Planeten und geht dem Signal nach. Auf der Suche nach dessen Ursprung finden die Mitglieder ein Raumschiff, in dem sich ein Nest bestehend aus etwa ein Meter hohen Eiern befindet. Bei der Untersuchung des Nestes wird Kane (John Hurt) von einem Wesen angegriffen, das sich an seinem Gesicht festsaugt und ihn in einen komatösen Zustand versetzt. Zurück an Board, scheitern alle Versuche den Fremdkörper wieder von Kanes Gesicht zu entfernen, da das Blut des Wesens säureartige Eigenschaften aufweist. Der Verdacht, dass es sich bei dem empfangenen Signal nicht um einen Hilfe-, sondern um einen Warnruf gehandelt hat beunruhigt die Crew zunehmend bis plötzlich das fremde Wesen von Kanes Gesicht tot abfällt und das Crewmitglied scheinbar wohlauf ist. Bei einer anschließenden gemeinsamen Mahlzeit herrscht eine gelöste, optimistische Stimmung. Doch schon längst befindet sich ein blinder Passagier an Bord des Weltraumfrachters, der dem Alltag der Besatzung im nächsten Moment ein grauenhaftes Ende bereitet. Ein Kampf ums Überleben beginnt… Meisterhaft zieht Ridley Scott alle inszenatorischen Register. Die Atmosphäre des Films ist so dicht und düster, dass sie den Zuschauer vom ersten Moment an fesselt und in einigen wahrlich nervenzerreißenden Höhepunkten mündet. Die Effekte sind unter Berücksichtigung der damaligen Möglichkeiten und des schmalen Budgets exzellent, detailverliebt und auch heute noch stimmig. Außerdem besitzt der Film eine starke philosophische Dimension, durch die Verwendung einer gelungenen Symbolik und den interessanten Aspekt der Regierung. Der Film gilt als Vorlage zahlreicher Fortsetzungen durch so verschiedene Regisseure wie James Cameron, David Fincher oder Jean-Pierre Jeunet, die zwar in Sachen Action, Horrorelementen, Effekten, Budget etc. mehr bieten können und darüber hinaus auch keinesfalls schlecht sind, die aber dennoch nicht an die Perfektion und den „Charme“ des Originals erreichen. Zurecht ein Klassiker!

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