RAD - 1. Generation

 
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RAD - 1. Generation

Beschreibung

Harald Grass ist kein Staatsschutzermittler wie jeder andere. Er ist der größten Bedrohung der Bundesrepublik Deutschland auf den Fersen. Die RAF mordet angeblich für eine bessere Welt. Sie möchte den Staat stürzen und eine kommunistische Gesellschaft errichten. Die deutsche Demokratie Langtextbefindet sich am Abgrund. Grass stellt sich den Linksrevolutionären mutig in den Weg und versucht, sie mit allen Mitteln zur Strecke zu bringen. Grass hat einen hohen Preis zu zahlen, denn er setzt mehrfach sein Leben aufs Spiel und läuft Gefahr, alles zu verlieren!

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Produktdetails

EAN / ISBN-:
9783942661799
Medium:
Broschiert
Seitenzahl:
300
Erscheinungsdatum:
2012-03-09
Sprache:
Deutsch
Herausgeber:
Südwestbuch
EAN / ISBN-:
9783942661799
Medium:
Broschiert
Seitenzahl:
300
Erscheinungsdatum:
2012-03-09
Sprache:
Deutsch
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Südwestbuch

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Von Jana am 2016-09-11 14:17:49
Mit diesem Buch hatte ich am Anfang meine Schwierigkeiten, da ich mit den falschen Erwartungen heran ging. Wer denkt er liest eine historische Abhandlung über die RAF, die in einem Krimi eingebunden ist, der wird genauso wie ich, seine Schwierigkeiten mit dem Buch haben. Alle Gegebenheiten rund um die RAF beruhen auf der Wahrheit, doch ich hatte am Anfang meine Probleme, da die Namen der Personen abgeändert sind. Macht also nicht den Fehler wie ich und versucht alles in den historischen Kontext einzuordnen, denn so wird der Lesefluss erheblich gestört. Nachdem ich nicht mehr nach jeden Satz überlegt habe, wie war das geschichtlich gesehen und nur noch den gesamten Kontext verglichen habe, konnte ich das Buch genießen, jedenfalls die Passagen über die RAF. Das Buch hat zwei Handlungsstränge zum einen beschreibt es die RAF von ihrer Gründung bis nach der Inhaftierung der ersten Generation zum anderen gibt es Abschnitt über den verdeckten Ermittler Grass des LKA´s der sich der Terrorabwehr verschrieben hat. Ich empfand sowohl den Spannungsaufbau als auch den Sprachstil zwischen den beiden Teilen sehr unterschiedlich. Die Geschichte der RAF hat mich mitgerissen, sie ist sehr dynamisch geschrieben und war sehr spannend obwohl ich den historischen Ablauf kannte. Besonders gut gefällt mir, wie der Autor die Gedanken von Mainhof, Bader und Enslin darstellt. Es war für mich interessant die Hauptakteure aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen. Meiner Meinung nach ist die Sprache den Gegebenheiten sehr gut angepasst. Der Handlungsstrang über den Verdeckten Ermittler hat mir nicht so gut gefallen, zum einen fand ich ihn etwas langatmig und ich hätte mir eine deutlichere Verbindung zur RAF gewünscht. Grass ist ein seltsamer Kauz und man bekommt richtige Angst, wenn man sich überlegt, welche Macht er als verdeckter Ermittler besitzt. Diese Machtintrigen sind meiner Meinung nach gut dargestellt und spiegeln die Erkenntnisse der NSU wieder. In diesem Abschnitt war mir die Sprache zu rau, sie spiegelt gut das Lebensumfeld von Grass uns seine Gedanken wieder aber es gibt Sachen die mag ich einfach nicht lesen. Meine größten Probleme hatte ich mit einer Szene im Freudenhaus. Wer da also etwas leicht beseidet ist, für den ist das Buch eher nix. Alles in allem fand ich das Buch interessant, es spiegelt gut die Lebensweisen der damaligen Zeit wieder und gibt einen tollen Überblick über die RAF (wenn man den sich auch etwas erarbeiten muss, da wie schon angedeutet die Namen geändert sind) ist aber an manchen Stellen etwas langatmig.

Von Heidi am 2016-06-25 19:16:04
Deutschland in den 70iger Jahren. Deutschland wird mit Bombenanschlägen und Attentaten in Angst und Schrecken versetzt. Dahinter steckt die RAD unter der Führung von Steinhoff. Ihnen entgegen steht Harald Grass, seines Zeichens Staatsschützer. Doch Grass hat nicht nur die Probleme mit den Terroristen, sein Privatleben ist auch alles andere, als eine klare Linie. Drogensüchtig und aggressiv stellt er der RAD in nichts nach. Ein brutales Katz und Maus Spiel beginnt und der Gewinn ist nichts weniger als die Bundesrepublik Deutschland. „RAD – 1. Generation“ ist ein Roman aus der Feder von Stefan Schweizer. Angelehnt ist die Geschichte an die Geschichte der RAF. Namen wurden für den Roman geändert, aber das Grundgerüst ist schon gut recherchiert und beibehalten. Der Hauptprotagonist Grass ist nicht gerade ein sympathisches Kerlchen. Ich fand ihn ziemlich egomanisch auf der einen Seite, aber auch verjammert auf der anderen Seite. Ab und an muss man einfach über ihn hinweg sehen. Im Grunde fand ich ihn schon ganz gut, man muss die Protagonisten ja nicht immer mögen. Allerdings ging mir sein Selbstmitleid und Sexgejammer auf die Nerven. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte an sich sehr gut. Es geht in dem Buch natürlich sehr stark um Politik und geschichtliches. So als reinen Krimi empfand ich die Story nicht, man könnte vielleicht eher Polit-Krimi dazu sagen. Der Schreibstil des Autors ist nicht die Norm, was mich nicht störte. Schweizer schreibt oft in kurzen knappen Sätzen, was vielleicht gehetzt aussieht. Ich fand es gut. Ab und an erscheinen Zeichen hinter einem Satz, da war mir nicht so klar, worum es geht, aber das soll nur am Rande erwähnt sein. „RAD – 1. Generation“ ist eine besondere Art Buch. Man muss sich klar über die Geschichte sein um das Buch zu mögen. Ich habe mich darauf eingelassen und wurde, bis auf das ein oder andere Augenrollen über Grass, nicht enttäuscht. LG Zsadista