Das schwarze Haus

 
★★★★★★★★★★
(1 Bewertungen)
  • Versandkostenfrei ab 10 Euro
Das schwarze Haus

Beschreibung

Zwanzig Jahre nach "Der Talisman" haben sich die beiden Meister ihres Faches erneut zusammengetan, um die Geschichte des damals 12-jährigen Jack Sawyer weiterzuführen. Um einen unheimlichen Serienmörder zu stellen, muss Jack das schwarze Haus betreten - es ist der Eingang zu einer anderen Welt.

trusted shops badge

Produktdetails

EAN / ISBN-:
9783453873704
Medium:
Taschenbuch
Seitenzahl:
832
Erscheinungsdatum:
2004-04-01
Sprache:
Deutsch
Herausgeber:
Heyne
EAN / ISBN-:
9783453873704
Medium:
Taschenbuch
Seitenzahl:
832
Erscheinungsdatum:
2004-04-01
Sprache:
Deutsch
Herausgeber:
Heyne

Zahlungsarten

Versand

Die gelieferte Auflage kann ggf. abweichen.
  • Versandkostenfrei ab 10 Euro
sofort lieferbar
Buch10,99 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb

Kundenbewertungen

★★★★★★★★★★
(1 Bewertungen)
1.0 von 5 Sternen
5 Sterne0
4 Sterne0
3 Sterne0
2 Sterne0
1 Sterne1

Von Karsten am 2013-11-26 11:44:51
Mit Fortsetzungen eines Romanes ist es ja bekanntlich immer so eine Sache. Regt sich beim Leser wirklich etwas während der Lektüre von "Hannibal Rising", nachdem bei "Das Schweigen der Lämmer" jedes Haar im Nacken abstand? Oder muss man unbedingt "Rebeccas Vermächtnis" sichten, nachdem man "Rebecca "gelesen hat ? Das Buch "Das schwarze Haus" von Stephen King und Peter Straub ist die Fortsetzung von "Der Talismann" und leider genau so schwach und überflüssig wie genannte Fortsetzungen. Das erste Buch "Der Talismann" war großartig. Die Fortsetzung enttäuscht: Die Hauptfigur beider Romane, Jack Sawyer, ist mittlerweile erwachsen. Der Ex-Cop hat offensichtlich alle aufregenden Erlebnisse seiner Kindheit in der Region -einer Parallelwelt- gänzlich vergessen. Das dürfte ein interessanter Fall von Verdrängung sein. Der Sheriff des Landstriches, in dem Sawjer nun zurückgezogen lebt, bittet ihn um Unterstützung bei der Aufklärung einer Serie von Kindermorden. Natürlich steht der Täter auch irgendwie mit der Region-in diesem Buch "Territorien" genannt, in Verbindung. Und nachdem Herr Sawjer diesbezüglich lange auf der Leitung gestanden hat (obwohl die Autoren nie müde werden zu betonen, was für ein außergewöhnlich intelligenter, sportlicher, gutaussehender Held unsere Hauptfigur ist) fällt bei Jack der Groschen. Nachdem er diverse Nebenfiguren als Handlanger und Gehilfen verschlissen hat, stellt er den wahren Mörder in der Region und streckt ihn nieder. Bis es endlich soweit ist, muss der Leser sich durch etliche Seiten kämpfen, in denen die Autoren wortreich alles und jeden beschreiben. Ein fast unüberschaulicher Haufen Nebenfiguren, die zugegebenermaßen alle einen Puzzleteil eines grotesk riesigen Ganzen darstellen. Und nachdem man schlappe 400 Seiten hinter sich hat, kommt es endlich zum Showdown. Dieser ist aber knapp gehalten und ohne viel Fantasie erzählt, da reichen plötzlich wenige Seiten aus. Die Region als Handlungsort wird völlig vernachlässigt. Man erwartet eine epische Erzählung mit historischem Einschlag, aber die Geschichte verbeißt sich im hier und jetzt, kommt einfach nicht in Gang und schafft es auch nicht, den Leser mit sich zu reißen.