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Letzte Ernte. Ein kulinarischer Krimi: Xavier Kieffers dritter Fall

Kategorie: Deutschland
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»Mach's noch mal, Kieffer!« Radio Bremen

Ein Glas Wein, Rieslingspastete und danach ein Stück Quetschetaart mit Sahne - auf der Luxemburger Sommerkirmes lassen es sich der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer und seine Freundin, die Gastrokritikerin Valerie Gabin, richtig gut gehen. Doch in einem Bierzelt drückt ihm ein Fremder plötzlich eine Magnetkarte in die Hand und verschwindet. Am nächsten Morgen wird der Mann unter der Roten Brücke tot aufgefunden. Warum hat er Kieffer diese Karte gegeben? Was hat es mit den Computercodes darauf auf sich? Und warum sind plötzlich so viele Leute hinter ihm her? Der Luxemburger Koch steht plötzlich im Zentrum einer Verschwörung und erkennt, dass seine Freundin in höchster Gefahr schwebt.

»Tom Hillenbrand lässt ruhmsüchtige Fernsehköche auftreten, Foodhunter, Nahrungsmittelindustrielle, gemütliche Feinschmecker. Spannend, unterhaltsam und, fürchten wir, gar nicht so unrealistisch.« Der Feinschmecker über »Teufelsfrucht«

Medium Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 2013-06-20
Sprache Deutsch
Edition 5
Herausgeber KiWi-Paperback
EAN / ISBN-13 9783462045338
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Sonja schreibt:
Der dritte Band um den Koch Xavier Kieffer beginnt diesmal auf der Luxemburger Sommerkirmes, als ein anscheinend betrunkener Mann in Kieffers Restaurantzelt stürzt und dort einen Schlüsselbund mit Magnetkarte neben Valerie verliert. Als der Mann am nächsten Tag tot aufgewunden wird, geraten Valerie und Kieffer durch den Besitz dieser Schlüssel in Bedrängnis. Vor allem, nachdem Valerie die Magnetkarte vertauscht hat, ist ihr Leben in höchster Gefahr.
Tom Hillenbrand hat erneut einen Krimi geschrieben, der so ganz anders ist als die meisten auf dem Markt. Zum einen, weil es ein sehr regionaler Krimi ist, der Lust macht, eines Tages mal selbst die Straßen und Gassen von Luxemburg zu entdecken. Zum anderen, weil es, wie der Untertitel schon besagt, sich um einen kulinarischen Krimi handelt. Während des gesamten Krimis wird viel gegessen und zubereitet, zumeist luxemburger Spezialitäten. Zum Glück gibt es ein Glossar am Ende des Buches, damit man sich die Gerichte mit den unbekannten Namen auch gedanklich vorstellen kann. Mitessen kann man leider nicht.
Aber das wichtigste an den Romanen von Tom Hillenbrand ist, er greift in jedem Band aktuelle Themen auf, die dem Zeitgeschehen entspringen. Sei es bei Teufelsfrucht die Politik der Lebensmittelkonzerne, bei „Rotes Gold“ die Beschaffung von Nahrungsmitteln und nun in „Letzte Ernte“ ist das Hauptthema die Macht der Hedgefonds und der Spekulanten. Was mich an allen Romanen daher beeindruckt hat, ist, dass die Themen nicht an den Haaren herbeigezogen sind, sondern durchaus wahrscheinlich sein könnten (oder sind). Ein Roman der nachklingt.
Tom Hillenbrand macht mit seiner Kritik auch nicht vor den Fernsehshows halt, denn die werden in diesem Buch so kräftig aufs Korn genommen.
Fazit:
Der Roman liest sich flüssig, informativ und spannend. Gespickt mit lukullischen Elementen, regionalen Gegebenheiten, mit den bekannten „Serienhelden“ Xavier Kieffer und Valerie, mit Action und mit einer deutlichen Spitze auf Fernsehshows werden aktuelle Themen wie Profitgier und die Macht der Hedgefonds aufgegriffen.
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26.11.2013
Elke schreibt:
Ganz nett

Inhalt:
Xavier hat einen Stand auf der jährlichen Schobermesse, DEM Luxemburger Ereignis. Auch seine Pariser Freundin Valérie ist gerade zugegen, als ein scheinbar Betrunkener durchs Standzelt torkelt. Er verliert seinen Schlüsselbund mit einer Magnetkarte und Xavier nimmt ihn an sich, nicht ahnend, in welche Gefahr er damit sich und Valérie bringt. Denn die Leute, die hinter der Magnetkarte her sind, haben keine Skrupel. Schließlich geht es um Aktien und damit um viel Geld.

Meine Meinung:
„Letzte Ernte“ ist der 3. Kriminalroman um den Luxemburger Koch Xavier Kieffer. Ich kenne die ersten beiden nicht, kann daher leider keinen Vergleich ziehen. Dafür kann ich aber sagen, dass man den 3. Band bedenkenlos lesen kann, ohne die anderen zu kennen.

Ich fand diesen Krimi ganz nett, aber vom Hocker gerissen hat er mich leider nicht (aber welches Buch tut das schon?). Die Krimihandlung ist recht spannend und steckt voller Überraschungen. Aber das Thema Aktien und Börsenhandel ist doch sehr komplex. Die Erklärungen dazu waren nicht immer leicht zu verstehen, das hat mir ein bisschen den Lesespaß genommen. Xavier als Möchte-gern-Detektiv verhält sich öfter mal unglaubwürdig. Die Nebenhandlung mit Xaviers Freund Estéban fand ich sehr überzogen und wenig authentisch, wenn auch zum Teil ganz witzig.

Die Letzeburgischen Begriffe findet man in einem Anhang. Doch ist der Roman „international“, da Xavier eine französische Freundin, einen argentinischen und einen finnischen Freund hat, daneben auch noch einen Schweden aufsucht und die Kommissarin Portugiesin ist. All diese Leute sprechen auch immer wieder mal in ihrer Muttersprache, was dann im Text übersetzt wird. Für mich hat das den Lesefluss deutlich gebremst.

Da es sich um einen „kulinarischen Krimi“ handelt, spielt natürlich auch Essen und Trinken eine große Rolle. Allerdings werden die meisten Gerichte nur kurz erwähnt, ohne sie näher zu beschreiben. Aufkommende Gelüste lassen sich aber nicht immer vermeiden. Ich empfehle daher, das Buch nicht während einer Diät zu lesen ;-)

Die Reihe:
- Teufelsfrucht
- Rotes Gold
- Letzte Ernte
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26.11.2013
Claudia schreibt:
„Letzte Ernte“ ist der dritte Band einer kulinarischen Krimireihe um den ehemaligen Sternekoch Xavier Kieffer, der freiwillig der Haute Cuisine abgeschworen hat und in der Luxemburger Unterstadt ein kleines Restaurant mit Luxemburger Spezialitäten betreibt. Der Autor des Buches, Tom Hillenbrand, lebte selbst während eines Praktikums bei der EU mehrere Monate in Luxemburg und ist zudem begeisterter Hobbykoch, sodass es sich wohl angeboten hat, Luxemburg als Handlungsort für seine Krimireihe zu wählen und darin einen Koch als Hobbyermittler auftreten zu lassen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

In „Letzte Ernte“ ist für Xavier Kieffer ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen, indem er endlich einen Standplatz auf dem größten Luxemburger Volksfest bekommen hat, wo er nun eine Art Kartoffelpuffer, eine Luxemburger Spezialität anbietet. Doch gleich zu Beginn des Festes, als er es sich eigentlich mit seiner Freundin, der bekannten Pariser Gastrokritikerin Valerie Gabin gut gehen lassen will, gibt es einen Tumult in seinem Zelt, ein Unbekannter, der verfolgt wird, drückt ihm eine Magnetkarte und Schlüssel in die Hand und verschwindet. Dieser Mann wird am nächsten Tag unterhalb einer Brücke, die schon immer sehr beliebt bei Selbstmördern war, tot aufgefunden, was Hobby-Ermittler Xavier Kieffer natürlich keine Ruhe lässt. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, in welch bedrohliche Situationen ihn und auch seine Freundin diese Nachforschungen bringen werden.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Grundsätzlich finde ich die hinter der ganzen Geschichte stehende Thematik der Spekulation mit Rohstoffpreisen sehr wichtig, aktuell und spannend und fand es auch interessant, mehr über die Hintergründe zu erfahren. Zunächst sieht man am Beispiel der Kartoffelpreise, wie mit Xavier Kieffer auch der normale Verbraucher betroffen ist und dann geht es ganz schnell um die Hintergründe und das ganz große Geld und wie man es zu verdienen versucht. Diesen Einstieg finde ich sehr gelungen. Etwas überfordert haben mich dann allerdings die Einzelheiten aus der Mathematik und der Informatik, auch wenn es Xavier Kieffer da ähnlich ging, ließ es mich als Leser doch etwas frustriert zurück, nicht alle Zusammenhänge verstanden zu haben. Der Kriminalfall an sich war spannend und wies überraschende Wendungen auf. Auch die kulinarischen Elemente haben mir gefallen, hätten aber für meinen Geschmack noch stärker auftreten können. Als positiv empfand ich es zudem, beim Lesen Luxemburg, ein Land, in dem ich bisher noch nie war, doch etwas besser kennen zu lernen. Lokalkolorit war auf jeden Fall ausreichend vorhanden, teilweise auch in Form der dort gesprochenen Sprache, wobei deren Einsatz für meinen Geschmack an manchen Stellen dezenter hätte ausfallen können, da mich das im Lesefluss etwas behindert hat. Xavier Kieffer als Protagonist ist mir sehr sympathisch und ich kann mir gut vorstellen, auch noch weitere kulinarische Krimis mit ihm im Mittelpunkt zu lesen.
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26.11.2013
Manuela schreibt:
Xavier Kieffer, Chef des "Deux Eglises" hat es in diesem Jahr geschafft, einen Platz auf der jährlich stattfindenden Luxemburger Schueberfouer zu ergattern, einem Fest ähnlich dem Münchner Oktoberfest. Er betreibt seinen Stand, den "De Roude Léiw", bereitet seine berühmten Gromperekichelcher zu, um die sich die Leute reißen. Plötzlich kommt es zu einem Tumult, ein augenscheinlich angetrunkener Mann drängt durch die Menge, hinter sich zwei Verfolger. Er rempelt auf seinem Weg durch das Zelt Xaviers Freundin, Gastrokritikerin Valerie Gabin an, Xavier greift beherzt ein. Als sich die Menge wieder zerstreut hat, findet Valerie einen Schlüsselbund mit einer Keycard, den der Flüchtige verloren hat. Am nächsten Tag ist der Randalierer tot, und Xavier befindet sich mitten in einem neuen brisanten Fall.

"Letzte Ernte" ist der dritte Fall für den sympathischen Luxemburger Koch Xavier Kieffer und ich bin wieder einmal begeistert. Ohne großes Vorgeplänkel ist man als Leser sofort in der Geschichte drin. Diesmal geht es um Termingeschäfte, Lebensmittelspekulationen und deren Manipulation, ein Thema das hochinteressant ist und das vielleicht gar nicht so weit von der Realität entfernt ist.

Der Autor hat die Stimmung in Luxemburg wieder sehr schön eingefangen und man trifft bekannte Personen aus den ersten beiden Fällen wieder. Ich habe mich in der Geschichte von Anfang an wohl gefühlt, als Leser erfährt man gerade so viel Details, dass man neugierig wird und unbedingt wissen muss, wie es weiter geht. Die Spannung ist zwar nicht durchweg vorhanden, was mich aber nicht gestört hat, denn der Autor gleicht es durch witzige Einlagen auf dem Poloplatz und in einer Kochshow sowie die Beschreibung der köstlichen Gerichte gekonnt aus.

Mir hat der dritte Xavier Kieffer wieder sehr gut gefallen, ich mag die Mischung aus Krimi und kulinarischen Schmankerln und freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.
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26.11.2013
Petra schreibt:
Endlich hat Xavier Kieffer einen Platz auf der Kirmes in Luxemburg ergattert, wo er begeistert seine Reibeplätzchen anbietet. Auch seine Freundin Valerie Gabin ist zu Besuch und hat es sich im Gästebereich gemütlich gemacht, als plötzlich ein desorientiert wirkender Mann auf alle zustürmt, sie in einem Gerange verletzt und dann das Festzelt verlässt, verfolgt von zwei weiteren Männern.

Kurze Zeit später erfahren sie, dass sich der Mann in den Tod gestürzt haben soll. Doch die Umstände lassen Kieffer an der Selbstmordtheorie zweifeln. Zudem hat er bei der Rangelei eine Keycard, sowie einige Schlüssel neben Valerie fallenlassen, deren Geheimnis sie nun zu entschlüsseln versuchen. Kurz darauf wird seine Freundin bedroht, was Kieffer veranlasst, der Sache genau auf den Grund zu gehen.

Meine Meinung:

"Letzte Ernte" ist bereits der dritte Band um den Koch Xavier Kieffer aus der Feder von Tom Hillenbrand. Für mich war es der erste Roman der Reihe, die ich gelesen habe und, die mir gut gefallen hat. Anfangs fiel mir der Einstieg ein wenig schwer, da es vor luxemburgischen Begriffen nur so wimmelt, aber das hat sich relativ schnell gegeben. Auch die komplexen Erklärungen zur Funktion einer Börse waren zunächst verwirrend, letztendlich aber auch sehr interessant.

Xavier Kieffer ist ein besonderer Charakter. Seine Gemütlichkeit ist ihm beim Lesen direkt anzumerken. Nachdem er Jahre in der Tretmühle der Sterneküchen verbracht hat, hat er sich einen persönlichen Wunsch erfüllt und führt nun ein eigenes Restaurant in seiner Heimat, fernab vom Zwang der internationalen Küche und ihrem Drang der ständigen Bewertung.

Und gerade die Beschreibung der Welt der Sterneköche, ganz vorneweg Kieffers Freund Esteban, fand ich sehr gelungen. Der kleine Seitenhieb auf die Bedeutung des Unterhaltungswerts jener Köche, deren Talente dabei immer mehr in den Hintergrund treten, war sehr unterhaltsam und gab dem Roman eine besondere Note.

Fazit:

Tom Hillenbrand wusste mit seinem kulinarischem Krimi "Letzte Ernte" gut zu unterhalten und hat mit dem Charakter Xavier Kieffer einen privaten Ermittler mit Wiedererkennungswert geschaffen.
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26.11.2013
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