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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich: Das Manifest gegen das schlechte Gewissen - Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback)

EAN: 9783596032273
von: Tommy Jaud
Kategorie: Humor
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*** Eine gut gelaunte, bodenlose Frechheit vom Comedy-Experten Tommy Jaud ***

Wir alle wissen: Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. Dennoch leiden immer mehr Menschen unter maßlosem Müssen. Aber müssen wir wirklich abnehmen, aufräumen und uns ökologisch korrekt verhalten? Vorwärtskommen im Job, zu allem eine Meinung haben und rausgehen, wenn die Sonne scheint? »Nein!«, sagt US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud (>Vollidiot<, >Hummeldumm<), »einen Scheiß müssen wir! Die Leute sterben nicht, weil sie zu wenig Licht bekommen. Sie sterben, weil sie zu wenig Spaß haben.«
Fasziniert von amerikanischen Ratgeber-Büchern und zugleich schwer irritiert vom wachsenden Trend des maßlosen Müssens, hat sich Comedy-Autor Tommy Jaud entschieden, selbst einen solchen Ratgeber zu schreiben. Da Jaud kein Amerikaner ist, hat er einfach einen erfunden: Sean Brummel. Dessen fiktiver Bestseller >Do Whatever the Fuck You Want< ist jetzt auf Deutsch erschienen: >Einen Scheiß muss ich. Das Manifest gegen das schlechte Gewissen<.
>Einen Scheiß muss ich< ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein irrwitziger Befreiungsschlag gegen Bevormundung, Leistungswahn und Gemüseterrorismus.

Medium Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 2015-09-30
Sprache Deutsch
Edition 1
Herausgeber FISCHER Taschenbuch
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Die gelieferte Auflage kann ggf. abweichen.

 
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Kundenbewertungen
17 Bewertungen 4.1 von 5 Sternen
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Katharina schreibt:
Immer mehr Menschen leiden an Burnout, doch keiner weiß wirklich, woher diese psychische Krankheit kommt. Keiner? Doch! Der US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud hat den Ursprung dafür in mangelnder Faulheit und dem maßlosen Müssen der Menschen gefunden. Nach seinem extra dafür entwickelten Motto ESMI, kurz für "Einen Scheiß muss ich!", beseitigt er all seine Probleme, wie etwa die nervige Ehefrau und den langweiligen Job, und fängt an, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Da ihm diese Weisheit sehr geholfen hat, ein glücklicher Mensch zu werden, schreibt er dieses Buch als Manifest gegen das schlechte Gewissen, um die ganze Menschheit davon zu überzeugen, dass sie nicht jede Diät oder neue Sportart mitmachen müssen, um den perfekten Körper zu erlangen, oder dass sie auf den Alkoholkonsum verzichten müssen, weil er angeblich Gehirnzellen abtötet und dem menschlichen Körper schadet, um ein perfektes Leben zu führen. Sean Brummels Buch ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein urkomischer Befreiungsschlag gegen Leistungswahn, Bevormundung und Gemüseterrorismus.
"Einen Scheiß muss ich" ist das erste Buch des Comedy-Experten Tommy Jaud, das ich jemals gelesen habe, weshalb ich mit Vorsicht an das Buch herangegangen bin, weil so eine Art von Roman schnell ins Eigenartige umschwenken kann. Doch entgegen meiner Erwartung hat mich Tommy Jauds aktuelles Werk überzeugt und bekommt daher vier Sterne von mir. Alleine Jauds Motivation, diesen Roman zu schreiben, finde ich super: Fasziniert von amerikanischen Ratgeber-büchern und schwer irritiert vom wachsenden Trend des maßlosen Müssens hat er sich dazu entschieden, selbst einen solchen Ratgeber zu schreiben. Es stellte sich ihm lediglich das Problem in den Weg, dass er kein Amerikaner ist, weshalb er einfach einen erfand: Den guten Sean Brummel. Mit diesem Paradebeispiel eines amerikanischen Mannes hat er eine sympathische Figur geschaffen, die obendrein so schamlos gegen alle Regeln des gesunden Menschenverstandes handelt, dass es schon wieder lustig ist. Wo wir auch schon bei der grundlegenden Thematik dieses Buches angekommen wären: Dem maßlosen Müssen der Menschheit. Tommy Jaud nimmt mit seinem Werk die menschliche Spezies und insbesondere deren obskure Verhaltensweisen auf den Arm, wobei hinter seiner Komik und der vor Ironie überschäumenden Kritik stets ein ernstzunehmender Funken Wahrheit steckt, den man nicht außer Acht lassen sollte. Deshalb ist dieses Buch nicht nur eine Satire, sondern es soll den Leser darauf aufmerksam machen, wie schlecht es eigentlich ist, immer unter dem Zwang zu stehen etwas zu müssen. Warum kann man nicht einfach mal die Füße hochlegen und ein Buch lesen, anstatt den Haufen an Wäsche zu bügeln, gemäß Sean Brummel treffenden Mottos ESMI. Einen Scheiß muss ich! Mir persönlich war das Buch an manchen Stellen zu abgedreht, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass Bücher dieser Art nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres gehören. Super fand ich aber die bunten Illustrationen, welche das ohnehin schon durch den lockeren Schreibstil gegebene Lesevergnügen nochmal gesteigert haben. Am längsten ist mir folgender Nachrichtendialog - man sollte vielleicht dazusagen, dass Sean (S) leicht alkoholisiert war, als er dies an seine Freundin Karin (K) schrieb - im Gedächtnis geblieben, die ich einfach zum Brüllen komisch fand: "KAren, ich weiss is sauspät, aber Du bistz so süss und ich muss dich sehen!!!" (S) - "Ich lieg neben Dir Sean!" (K) - "Wo? Da gehts szeil runter!!!" (S) - "Andere Seite!!!" (K). Insgesamt kann ich dieses Manifest gegen das schlechte Gewissen auf jeden Fall empfehlen, doch man sollte nicht alles zu ernst nehmen und vor allem nicht empfindlich sein, ansonsten wird einem dieses Buch mit Sicherheit nicht gefallen.
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17.11.2015
Michele schreibt:
Immer mehr Menschen leiden unter endlosem Müssen. Aber müssen wir wirklich immer alles tun, was man allgemein als gut und gesund betrachtet?
Einen Scheiß müssen wir!

Tommy Jaud greift in diesem Buch seine Faszination für amerikanische Ratgeber-Büchern auf und verbindet sie mit dem schwer irritierenden Trend des immer-mehr-Müssens.
Da Jaud kein Amerikaner ist, hat er einfach Sean Brummel erfunden und lässt dessen fiktiven Bestseller ›Do Whatever the Fuck You Want‹ jetzt auf Deutsch erscheinen.
Es handelt sich also nicht um einen Roman, wie Jauds bisherige Bücher.

Brummel/Jaud behandelt Themen wie Ernährung, Sport oder auch Gesellschaft und Familie mit einer ordentlichen Portion Humor und Sarkasmus.
Besonders gut gefallen hat mir, dass alle "Anti"-Ratschläge auch mit klinischen Studien oder Aussagen von anerkannten Forschern untermauern wurden.
Aber auch ohne diese Basis aus seriösen Fakten wird jeder Leser merken, dass Brummel/Jaud im Grunde Recht mit seinen Aussagen hat und wir zu oft glauben etwas zu müssen.

Was einigen Lesern vielleicht missfallen wird, ist die Tatsache, dass Jaud/Brummel sich auch einiger weniger Hitler-Vergleiche bedient. Frei nach dem Klischee, dass Amerikaner jeden Deutschen für einen Nazi halten, bemüht der deutschstämmige Amerikaner Brummel Hitler als durchweg schlechtes Beispiel für die Muss-Gesellschaft. Diese Vergleiche sind aber eher die Ausnahme und sollten nicht zu ernst genommen werden. Es mag zwar befremdlich klingen, aber sie sind sogar witzig.

Muss man dieses Buch lesen? Muss es einem gefallen und muss man Spaß daran haben?
Einen Scheiß müssen wir!
Aber für Fans von Tommy Jaud und für Leser, die sich und die Welt nicht immer all zu ernst nehmen ist dieses Buch wirklich empfehlenswert. Es ist ein augenzwinkernder, sarkastischer Kommentar auf die Leistungsgesellschaft und den Zwang immer mit der Strömung zu schwimmen.
Es regt zum Nachdenken an und macht wirklich Spaß.
Genau wie bei einem richtigen Ratgeber-Buch gibt es stärkere und schwächere Abschnitte, aber insgesamt fand ich es wirklich gut umgesetzt.
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17.11.2015
Nadine schreibt:
Sean Brummel schreibt seinen ersten Ratgeber über das Leben und zeigt dem Menschen wie man sein Muss-Monster besiegt.
Oft wird einem eingetrichtert, dass man Diäten halten soll, mehr Sport treiben muss und auf seine Gesundheit achten muss. Aber Sean öffnet uns die Augen. Er zeigt uns die Realität und belegt gut recherchiert die Fakten des Lebens.
Mit viel Humor schreibt Tommy Jaud alias "Sean Brummel" diesen Ratgeber und bringt den Leser einige Male zum Lachen. Er zeigt uns wie sehr unser Handeln von einem Muss-Monster geleitet wird und wie wir es im Alltag schwächen können. Viele Kuriositäten erwarten den Leser, die im Anhang zusammengefasst werden.
Ich fand viele Stellen und einige Kapitel sehr lustig und musste oft lachen.
Aufgrund der guten Argumente, die Sean dem Leser übermittelt, erscheint einem vieles logisch und überzeugend. Am Ende eines Kapitels gibt es eine kleine Zusammenfassung und ein Vertrag,den man unterschreiben kann, um den nächsten Schritt machen zu können. Also das Buch ist sehr gut gestaltet. Mir gefiel die Art und Weise wie der Ratgeber aufgebaut ist und an einigen Stellen habe ich schmunzeln müssen,weil ich mich selbst in dem Buch wieder gefunden habe. Man darf sich selbst nur nicht so ernst nehmen,dann kann das Buch einem viel Freude bereiten.
Fazit: Auch wenn das Buch sehr humorvoll war und ein Ratgeber der besonderen Art, konnte es stellenweise etwas langatmig sein.
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16.11.2015
Michaela schreibt:
„Einen Scheiß muss ich„ ist natürlich kein gewöhnlicher Ratgeber, sondern ein ironisch, komödiantisches Buch, aber wie so oft in der Comedy gibt es den ein oder anderen wahren Kern.

Sean Brummel erklärt uns auf seine sehr direkte Art, warum wir in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Erfolg, Freizeit, Gesellschaft und Sinn des Lebens, einen Scheiß müssen.


Der Schreibstil von Tommy Jaud lies sich für mich schön leicht und flüssig lesen. Einige Lacher konnte er mir durch seine überspitzten Thesen auch entlocken, und dennoch hatte ich so meine Probleme mit dem Buch: allzu oft fiel es mir recht schwer zu unterscheiden ob eine These nun ein gut verpackter Scherz oder doch ernst gemeint war. Das ständige Grübeln darüber hat mir leider etwas die Lesefreude genommen, vielleicht ist mein Humor aber auch einfach nicht Tommy Jaud kompatibel.

Aber eines ist bei mir hängen geblieben, wenn ich auf etwas keinen Bock habe, dann gibt es keinen guten Grund warum ich es trotzdem tun MUSS und das gilt für alle Bereiche des Lebens. Diese Erkenntnis hat schon etwas sehr entspannendes.


Jedem dem ein sehr direkter und etwas schräger Humor liegt kann ich dieses Buch empfehlen, aber jedem der dazu tendiert, wie ich, alles etwas zu ernst zu nehmen dem könnte des Buch Probleme bereiten.
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15.11.2015
Britta schreibt:
Jeder kennt sie: die lästigen Pflichten, die überall lauern: solche des Alltags wie bügeln, putzen, einkaufen etc., aber auch solche sozialer Erwünschtheit, wie beispielsweise sich vegan zu ernähren, Sport zu treiben und sich politisch korrekt zu verhalten. So unterschiedlich, wie diese lästigen Pflichten sind, so verschieden sind auch die Mussmonster, die uns täglich attackieren und ins Gewissen reden. Sie machen uns nur das Leben schwer und entfernen uns von den schönen Dingen des Lebens.

Sean Brummel hat dies erkannt und ist damit vom Durschnittsbürger Kaliforniens zum gefragtesten und best gelauntesten Persönlichkeitstrainer avanciert. Seine Lösungsformel ist so einfach, wie bestechend: ESMI, was so viel heißt wie: einen Scheiß muss ich!!! Unerschrocken präsentiert er uns Forschungsergebnisse, die seine diversen Thesen stützen, man muss die Statistik nur zu drehen wissen. Das Ergebnis seiner Forschungen ist ein Manifest gegen das schlechte Gewissen.

Hand auf's Herz: ESMI- das klingt doch reivoll, oder etwa nicht? Wer von uns wird nicht ständig von diesen und jenen lästigen Alltags Pflichten bombardiert und wünscht sich nicht insgeheim, mitunter mal zu sagen: "Nach mir die Sindflut!" oder eben: ESMI!!!

Gib den Mussmonstern keine Chance!

Die Grundidee des Buches, die Tommy Jaud mittels seines Protagonisten Sean Brummel präsentiert, ist durchaus verlockend. Interessant auch die Vorgehensweise, Studienergebnisse derart zu drehen, dass sie das Kernargument stets unterstützen. Über lange Strecken hat mich dies amüsiert. Andererseits wiederholt sich die Argzmentationsweise in jedem Kapitel. Das ist auf die Dauer doch recht langatmig und ermüdend.

Gar nicht erschlossen haben sich mir satirische Hitler-Passagen, außer dass es vielleicht ein Plädoyer wider politische Korrektheit sein soll? Ich fand diese wiederholten Anspielungen weder wirklich für den Inhalt des Buches relevant, noch komisch.

Insgesamt fand ich das Buch bei den bereits erwähnten Längen dennoch unterhaltsam. Wem gerade die Mussmonster zu sehr zusetzen, wer sich erdrückt fühlt von Alltagspflichten, dem sind hier unterhaltsame Schmökerstunden gewiss.
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15.11.2015
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