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Rezension: Der Zopf

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Liebling ❤ : Der Zopf

Der Zopf - Inhalt

Der Zopf erzählt die Geschichte dreier Schicksale, die wie Haarlocken ineinander verschlungen sind.

Smita lebt in Indien, Sarah in Kanada und Giulia in Italien. Sie alle haben ein sehr unterschiedliches Leben, aber einen gemeinsamen Kampfgeist. Zwischen Armut, Krankheit und Bankrott wird das Schicksal dieser drei Frauen durch das verbunden, was ihre Weiblichkeit symbolisiert: ihre Haare.

Rezension des Buches der Zopf

Unsere Meinung

Mit viel Gefühl und Neugier haben wir Laetitia Colombanis Buch verschlungen. Seite für Seite, Kapitel für Kapitel wird die Verbindung zwischen Smita, Sarah und Giulia immer offensichtlicher. Die Metapher des Zopfes ist eine wunderbare Verbildlichung davon, wie Schicksale miteinander verwoben und verflochten werden, um sich gegenseitig zu stärken – genauso wie die drei Stränge eines einzigen Zopfes.

Auch die Wahl der narrativen Erzählungsweise spiegelt die Verflechtungen eines Zopfes wider: In jedem Kapitel wechseln sich die Heldinnen ab, und so webt die Autorin eine emotionale, aber nie pathetische Geschichte. Warum dieses Erzählschema hier so gut funktioniert? Die Kapitel sind kurz und gut aufgebaut, sodass sie den Rhythmus der Erzählung nicht stören, sondern ihn vielmehr brillant vorgeben. Jedes der Kapitel endet mit einem Hauch von Spannung, gleichzeitig freut man sich auf die Fortführung der Geschichte der Protagonistin des nächsten Kapitels.

Der Zopf ist eine Ode an die Frau, an ihre Stärke, ihren Mut und ihre Sensibilität. Während des Lesens wird uns bewusst, wie wichtig Entschlossenheit ist, um Ziele zu erreichen. Denn das ist es, was die drei Protagonistinnen gemeinsam haben: eine unerschütterliche Entschlossenheit, die es ihnen ermöglicht, ihren nicht immer leichten Weg zu gehen und ihr Ziel zu erreichen.

Einige Worte zum Autor:

Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux, Frankreich, geboren. Sie ist ausgebildete Cineastin, und so spielte sie in vielen Spielfilmen mit und führte Regie, bevor sie mit dem Schreiben begann.

Ihr erster Roman "Der Zopf" wurde im Mai 2017 veröffentlicht. Er kletterte schnell an die Spitze der Verkaufscharts, gewann mehr als zwanzig Literaturpreise und wurde in 36 Sprachen übersetzt. Ihren zweiten Roman Das Haus der Frauen veröffentlichte sie 2019.

Was unsere Leser von dem Buch denken

Anna-Maria, 20.07.2018

Die Autorin beschreibt Ausschnitte aus den Leben von drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede dieser Frauen lebt auf einem anderen Kontinent und stellt sich ihrer eigenen Herausforderung. In verschiedenen Gesellschaftsschichten, Alter und Denkweisen findet der Leser die Frauen Smita, Giulia und Sarah vor. Dennoch breitete sich auf Anhieb bei mir der Gedanke aus, dass jede dieser Frauen mit außergewöhnlich viel Mut und Herz ihren Hindernissen entgegen sieht und dass sie nicht nur das verbindet, sondern auch besagter "Zopf" am Ende Verbindung schafft. Eine Verbindung, die allen nur vage klar ist. Obgleich der "Zopf" aus Sicht der Frauen und gleichermaßen des Lesers ebenfalls ein starkes emotionales Symbol für Dankbarkeit, Stärke und Zuversicht ist.

Mir hat das Buch sehr gefallen und ich möchte es auf jeden Fall weiter empfehlen. Es ist augenöffnend, spricht die Seele an und ich fühle mich menschlich, sowie "fraulich" ermutigt den Glück entgegen zu streben.


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